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Lokaler Sport

13. Dezember 2017 | 01:23 Uhr

VfL: Kein Trübsal trotz trüben Wetters

vom

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | Sie waren gerade angekommen, da durften sie auch schon wieder gehen. Mit ihren Sporttaschen auf den Schultern verließen die Oberliga-Fußballer des VfL Pinneberg gestern die Brucknerstraße in Hamburg- und bahnten sich einen Weg durch die Pfützen, hin zu ihren Pkws. Ein heftiger Schauer hatte dafür gesorgt, dass der kleine Grandplatz in Barmbek völlig unter Wasser stand und das so wichtige Nachholspiel des VfL beim USC Paloma ausfallen musste.

"Für beide Teams steht im Abstiegskampf eine Menge auf dem Spiel, bei diesen Bedingungen können aber weder eine reguläre Partie, noch die Gesundheit der Akteure garantiert werden", rechtfertigte Schiri Markus von Glischinski die Spielabsage.

"Vollkommen nachvollziehbar", bestätigte VfL-Trainer Michael Fischer, der sich zusammen mit Fußballvorstand Konrad Kosmalla und Betreuer Zip Karkowski in seinem Auto auf die Heimreise machte. Beide Vereine verständigten sich vorläufig darauf, die Partie am Pfingstsonntag nachholen zu wollen, der VfL konzentriert sich jetzt auf die Partie morgen in Lurup.

Regen, eine weitere Spielabsage im engen Terminkalender und Abstiegskampf pur - eigentlich müsste die Stimmung beim VfL trüb wie das Wetter sein, zumal eine anonym verfasste Mail in der vergangenen Woche intern für Unruhe gesorgt hatte, in der ein mutmaßlicher Spieler preis gab, dass ein Teil der Mannschaft die Entlassung Fischers gefordert hatte (wir berichteten).

Aber weit gefehlt. Fischer übt sich in Optimismus: "Ich habe auch trotz dieser Mail gut geschlafen. Diese Störfeuer beeinflussen uns nicht. Ich habe die Geschichte am letzten Freitag vor dem Training angesprochen und habe mittlerweile den Eindruck, dass diese Mail nicht von einem meiner Spieler stammt. Von wem sie ist und was derjenige damit bezwecken will, weiß ich nicht."

Auch Karsten Raasch, 2. Vorsitzender des Gesamtvereins, unterstrich: "Es gibt keine Unruhe. Zwar ist die Trainer-Frage eine Angelegenheit des Fußballvorstandes und nicht des Gesamtvorstandes, da wir beide Sparten strikt voneinander trennen, aber auch dort herrscht Einigkeit. Es geht darum, dass unsere ersten Herren in der Oberliga bleiben, denn das ist schließlich auch gut für den gesamten VfL."

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