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Lokaler Sport

23. Oktober 2017 | 16:25 Uhr

Oddset-Pokal : Versöhnt mit Igel und Fans

vom

FC Elmshorn feiert Finaleinzug mit 3:1 über SV Blankenese und überzeugt in allen Belangen.

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2013 | 09:05 Uhr

Elmshorn | "Finale, oh oh - Finale, oh oh oh oh!" Der FC Elmshorn hat es geschafft. Der Fußball-Oberligist gewann am Mittwochabend das Halbfinale bei der SV Blankenese mit 3:1, spielt am Pfingstmontag, 20. Mai, um den Gewinn des Oddset-Pokals. Im Finale wartet Regionalligist SC Victoria, der sich in dem anderen Halbfinale tags zuvor mit 2:1 beim Meiendorfer SV durchgesetzt hatte.

"Von der Krückau bis zur Elbe, immer wieder FCE!" Ohne Pause stimmkräftig von den "Fanatics" unterstützt, legte der FCE vor rund 800 Zuschauern am Sülldorfer Kirchenweg einen Blitzstart hin. Bereits nach fünf Minuten traf Thorben Reibe per 20-Meter-Schuss in den Winkel zur Führung. Jubel bei der Elmshorner Fangruppe, die sich danach fast die Seele aus dem Leib sang: "Elmshorn, Elmshorn, du bist meine Liebe - egal, ob auswärts oder heim, wir werden bei dir sein!"

Derart angefeuert, hatte der Oberliga-Tabellenführer Chancen, die Führung auszubauen. Doch Reibe (7.), Dennis Gersdorf (8.), Jan Lüneburg (10.) und Milos Ljubisavljevic (17., 33.) scheiterten allesamt. Immer wieder hatte SVB-Keeper Claus Hencke seine Hände im Spiel - das machte den frisch gebackenen Landesliga-Hammonia-Meister mutig. Mehr und mehr verlor der FCE die Kontrolle, ein Ballverlust jagte den nächsten. Die logische Konsequenz: der Ausgleich. Jan-Marc Schneider kurvt in den Strafraum, Pass auf Harry Kühl - 1:1 (37.).

Keine Chance für FCE-Torhüter Ole Springer, der in den 90 Minuten erneut unter Beweis stellte, dass er mindestens in die Regionalliga gehört. Da will auch der FCE hin - das unterstrich der designierte Oberliga-Meister nach dem Seitenwechsel dann eindrucksvoll. In der Pause von Trainer Achim Hollerieth "wachgerüttelt", zeigten sich Patrick Scheidt und Co. nach dem Wiederanpfiff hochkonzentriert und hellwach. Reibe spitzelt den Ball zu Ljubisavljevic - 2:1 (54.).

Der FCE hatte die Partie wieder im Griff, ließ nicht mehr locker. Der eingewechselte Toni Ude hätte für die Vorentscheidung sorgen können (75.). Doch der 32-Jährige, der nach seiner Suspendierung wieder in den Kader zurückgefunden hat, verzog. Zehn Minuten später machte es Jan Lüneburg besser: Der umtriebige Tim Jeske spielt sich links bis zur Torausline durch, Rückpass auf "Lüne" - 3:1 (85.).

"Finale, oh oh - Finale, oh oh oh oh!" Gefeiert von den "Fanatics", jubelte sich der FCE die letzten fünf Minuten dem Abpfiff entgegen. Nicht nur die Spieler waren glücklich, sondern - endlich auch mal wieder - FCE-Team-Manager Eugen Igel, der die Mannschaft zuletzt arg kritisiert hatte: "Eine tolle Leistung. Die Mannschaft hat mich in allen Belangen versöhnt." Ein Lob, dem sich Trainer Hollerieth anschloss: "Ich bin stolz auf die Jungs. Anerkennung, was sie Woche für Woche leisten."

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