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Lokaler Sport

23. August 2017 | 23:39 Uhr

SVR zeigt FCE die Grenzen auf

vom

Fußball: Oberliga-Titelverteidiger FC Elmshorn enttäuscht beim 1:4 in Bönningstedt auf ganzer Linie / Ljubisavljevic im Mittelpunkt

Bönningstedt | Der SV Rugenbergen bleibt die Überraschung der noch jungen Oberligasaison. Der amtierende Hamburger Meister FC Elmshorn läuft weiter seiner überragenden Form der Vorsaison hinterher. In Zahlen ausgedrückt hieß dies gestern Abend: Die Bönningstedter Fußballer gewannen das Kreisderby 4:1 (2:0) - und das in jeder Hinsicht verdient. Darin waren sich die nur 258 zahlenden Zuschauer einig. Fast schon ungläubig fiel da das Fazit von SVR-Coach Ralf Palapies aus: "Ich weiß gar nicht, ob Rugenbergen jemals da oben stand. Jetzt sind wir es schon die zweite Woche. Die Mannschaft setzt wirklich alles eins zu eins um, was wir trainieren."

Und so war der SV Rugenbergen von Anfang an auch voll auf der Höhe, der FC Elmshorn dagegen verunsichert. Der Gastgeber machte früh Druck, hatte zwei Ecken, ehe nach fünf Minuten Dennis von Bastian zum Freistoß antrat. Der Ball wurde abgefälscht, FCE-Keeper Ole Springer war auf dem Weg in die andere Ecke und ohne Abwehrchance. Gleiches galt für Springer in der 19. Minute: Nach Foul von Milos Ljubisavljevic trat Mario Jurkschat zum Elfmeter an und verlud den Schlussmann. 20 Minuten später vergab Ljubislavjevic die Chance auf teilweise Wiedergutmachung kläglich: Einen von Dennis Schultz an Thorben Reibe verwirkten Foulelfmeter schob er dem Rugenbergener Torhüter in die Arme. Entsprechend enttäuscht zeigte sich FCE-Trainer Achim Hollerieth vom Auftreten seiner Mannen: "In der ersten Halbzeit haben wir nicht einmal aufs Tor geschossen. Mir fehlt die Willigkeit, da nehme ich auch nicht die Spieler aus, die letztes Jahr Meister geworden sind."

Am erschreckend schwachen Auftreten der Gäste konnte auch Patrick Ziller bei seinem Comebackspiel im grünen Jersey nichts ändern. Anders der SVR: Souverän im Aufbau und eiskalt im Ausnutzen seiner Chancen. Der derzeit beste Sturm des Hamburger Oberhauses hatte einer verunsicherten Abwehr deutlich ihre Grenzen aufgezeigt.

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erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

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