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Lokaler Sport

14. Dezember 2017 | 14:43 Uhr

Starke Abwehr macht den Meister

vom

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Pinneberg | In der Abwehr werden die Spiele und die Titel gewonnen. Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Pinneberg II machten es vor. Vier Teams in der Staffel West waren durchschlagskräftiger als der Meister. Aber die Kreisstädter spielten 14 Mal "zu Null" und ließen die wenigsten Gegentore zu, auch dank der Klasse der "Sechser" Torsten Jung und Christian Koster. Sein Meisterstück konnte Trainer Heiko Klemme aber erst bejubeln, als sich die VfL-Erste in der Oberliga rettete. Zwei Teams in der Landesliga hätte sich der Verein nicht zugemutet. Die kommende Saison wird wieder schwer. Hält Klemme die Pinneberger in der zweithöchsten Liga, dann ist der 1,95-Meter-Mann ein richtig Großer.

Lange klingelte auch der SSV Rantzau am Aufstieg. Dass es nicht klappte, führte Trainer Andreas Behnemann auf die 0:1-Niederlage am viertletzten Spieltag beim TSV Sparrieshoop zurück. Am Ende wurden es der dritte Rang und für Behnemann "eine geile Saison". Nach der Winterpause mit neuen Übungsleitern angetreten, übertrafen der SV Rugenbergen II als Tabellenvierter und die SV Halstenbek-Rellingen II als Siebter die Erwartungen. Dass der SC Egenbüttel (Neunter) diesen beiden Teams den Vortritt lassen musste, war nur auf den ersten Blick enttäuschend. Letztlich kosteten der Rückzug und der Ausfall von Leistungsträgern (Tim Sonnenschein, Nils Kaland, Thore Plitt, Jan Erdmann, Alexandros Tsapournis, Atalay Karul, Yannick Weiler, René Fahrner, Patrick Marciniak) Punkte und Substanz.

Es geht aber auch mit einem vergleichsweise kleinen Kader, das stellte der FC Roland Wedel unter Beweis. Unter dem Aspekt, dass Torjäger Sven Müller und Regisseur Gino Steinbach monatelang fehlten, ist der zehnte Rang gar nicht hoch genug zu bewerten. Der TSV Holm dümpelte bis in den April hinein am Abgrund, dann brachten Bernd Bressem als neuer Trainer und 14 Punkte in sechs Spielen die Wende.

B eim Kummerfelder SV trat Werner von Bastian den Trainerjob erst an, als das Kind schon im Brunnen lag - drittletzter Platz. Den ebenfalls abgestiegenen 1. FC Quickborn brachten weder Aufstiegscoach Thorsten Gumbrich, der frühzeitig schweren Herzens zurücktrat, noch Nachfolger Daniel Gehrke in die Spur. Die Qualität des Spielerkaders reichte nach dem erstmaligen Aufstieg in die Bezirksliga nicht aus. Der Zweikampf mit dem TuS Holstein Quickborn um die Vormachtstellung in der Stadt beginnt von vorn.

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