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Lokaler Sport

14. Dezember 2017 | 20:37 Uhr

Segeln : SCE-Seglerin auf der Boot 2016 geehrt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Aleke Köhn belegt Platz 30 in der mit über 500 Teilnehmern geführten Opti-B-Rangliste.

Eckernförde | Für Aleke Köhn vom Segelclub Eckernförde war es ein ganz besonderer Tag, als sie neben anderen erfolgreichen Jugendseglern auf der größten europäischen Bootsausstellung „Boot 2016 Düsseldorf“ für Ihre seglerische Leistung im vergangenen Jahr geehrt wurde. In der mehr als 500 Teilnehmer umfassenden, deutschlandweiten Opti-B-Rangliste erhielt sie im jährlich ausgeschriebenen „Eiermann-Cup“ für ihren 30. Platz ein neues Opti-Regattasegel. Die Bedingungen dafür sind nicht ganz einfach, müssen doch mindestens drei der 32 vorgesehenen Regatten mit mindestens neun Wettfahrten erfolgen, um in die Wertung überhaupt aufgenommen zu werden.

Schon in der Vergangenheit punkteten zwei Nachwuchssegler, Ansgar Hermeler und Freya Feilcke, auf dem 30. Platz und konnten jeweils ein von Clown-Sails gespendetes Regattasegel mit nach Hause nehmen. „Segeln ist mein Ding“, sagt die 12-Jährige, die auf der „Boot“ in einem 10 x 25 Meter Becken gegen drei ebenfalls platzierte Preisträger im Opti, angetrieben durch Windmaschinen noch ein kleines Match segeln musste. „Es war ein tolles Erlebnis, in so einem kleinen Becken zu segeln“, berichtet die junge Seglerin begeistert, die seit ihrem achten Lebensjahr im Opti sitzt und auch mit den Eltern auf deren Boot regelmäßig unterwegs ist. In Hollingstedt bei Schleswig zu Hause, kommt sie regelmäßig zum Segeltraining zweimal pro Woche nach Eckernförde. „Auf dem Wasser fühlt man sich frei und denkt weniger über die Schule nach“, berichtet Aleke, die neben dem Segeln auch noch Kampfsport betreibt. Vor meterhohen Wellen hat sie keine Angst: „Es gehört dazu, dass bei Seegang das Begleitboot mal im Wellental verschwindet oder bei den Mitseglern nur noch die Segelspitzen zu sehen sind.“ Mit inzwischen aufgeklebter Segelnummer GER 13469 wartet das neue Segel auf den Einsatz, denn sobald das Wetter es zulässt, geht schon wieder aufs Wasser – auch wenn dann noch alle Dickschiffe an Land stehen.

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