Rist will auch in der neuen Saison eine gute Rolle spielen

Übungsleiter Sebastian Gleim sieht sein Team gut gerüstet.<foto>cb</foto>
Übungsleiter Sebastian Gleim sieht sein Team gut gerüstet.cb

shz.de von
31. Juli 2013, 01:14 Uhr

Wedel | Nach dem personellen Aderlass - es verließen unter anderem Topscorer und Mannschaftskapitän Augie Johnston sowie Toptalent Ismet Akpinar den Verein - steht bei den Pro B-Basketballern des SC Rist Wedel die Kaderplanung vor dem Abschluss.

"Wir haben als Verein unsere Hausaufgaben gemacht und qualitativ hochwertige Spieler verpflichtet. Man kann nicht davon sprechen, dass wir die Mannschaft 1:1 ersetzen konnten, denn wir haben andere Spielertypen verpflichtet", zieht Headcoach Sebastian Gleim ein positives Fazit der Transferphase.

Vom Pro A-Club Science City Jena kamen mit Guard Lee Jeka und Forward Christoph Roquette gleich zwei Spieler zu den Risters. "Christoph arbeitet in Hamburg als Ingenieur im Bereich erneuerbare Energie. Lee Jekas Verlobte wohnt in Hamburg. Wir als Klub helfen den Neuzugängen, hier Jobs zu finden. Insgesamt spielt die Stadt Hamburg als Faustpfand bei den Neuverpflichtungen natürlich immer eine Rolle", freut sich Gleim über die hochkarätigen Neuzugänge, zu denen auch der US-Amerikaner Diane Watkins und Jens Hirschberg gezählt werden können.

Außerdem haben die Wedeler mit den Neuen Christopher Geist, René Kindzeka, Janis Stielow, Fabian Strauß sowie dem bereits in der letzten Saison bei Rist spielenden Lennart Liebke gleich fünf junge, entwicklungsfähige Perspektivspieler in ihren Reihen. Marvin Boadu verlässt hingegen die Wedeler. Sebastian Gleim dazu: "Es ist keinesfalls so, dass wir nicht weiter mit ihm zusammenarbeiten wollten. Marvin muss einfach eine Klasse höher spielen. Das können wir ihm nicht bieten und hoffen, dass er so schnell wie möglich einen neuen höherklassigen Verein findet."

Der Trainingsauftakt ist auf den 19. August terminiert, schon jetzt wird positionsspezifisches Training in Kleingruppen und Krafttraining absolviert. Für die neue Saison legt der SC Rist Wedel die im Vorjahr noch bisweilen herrschende Zurückhaltung weitgehend ab.

"Erst einmal müssen wir gucken, ob wir uns als Team gut zusammenfinden. Wenn man aber Zweiter in der Hauptrunde wird und im Playoff-Viertelfinale ausscheidet, dann muss man den Anspruch haben, wieder in die Playoffs einzuziehen und einen Platz zwischen eins und vier zu erobern, damit man das Heimrecht in den ersten Runden hat." Für dieses Unterfangen wird Headcoach Gleim entlastet.

Anders als noch in der Vorsaison ist er nicht mehr zusätzlich als Trainer für die zweite Herrenmannschaft tätig. Stefan Altemüller übernimmt Gleims Posten.

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