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Pinneberger Reiter: Schleifen gesammelt, großen Sprung verpasst

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erstellt am 14.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Hamburg | Das Daumendrücken hat nicht geholfen. Zwar stand das Publikum beim 84. Deutschen Springderby in Hamburg-Klein-Flottbek fest hinter Lokalmatador Carsten-Otto Nagel und dessen Oldenburger Hengst Lex Lugar, doch der Wedeler verpasste um 1,01 Sekunde den Sieg. Nagel war ebenso wie Sieger Gilbert Tillmann vom RC Gut Neuhaus ins Stechen eingezogen und musste als erster Reiter vorlegen. Nagel und Lex Lugar überwanden die acht Sprünge des 380 Meter langen Stechparcours mit einem Abwurf in 53,64 Sekunden. Auch Tillmann und Hello Max leisteten sich nur einen Fehler, doch am Ende war das Duo die entscheidende Sekunde schneller.

Tempo und Fehlerfreiheit waren auch die Spezialitäten von Christian Hess und AB19 Gipsy King. Der ehemalige Verkaufsleiter des Holsteiner Verbandes gewann nämlich das Speed-Derby in 98,60 Sekunden. Hess Vereinskollegin, die Amateurin Lisa Kowalski (RFV Elmshorn), setzte in Klein Flottbek ihren gelungenen Auftakt mit zwei Siegen auf Latino fort. Auch der Dressurreiter Nuno Palma E. Santos (RFV Wedel) siegte zweimal auf dem Gelände des Norddeutschen und Flottbeker Reitervereins, beide Male im Sattel der Nachwuchsstute Rose Response.

Einen Überraschungserfolg verbuchte die 26-jährige Jule Lüneburg (RFV Uetersen) mit ihrer 13-jährigen Holsteiner Stute Alcassina. Sie wurde in der ersten Qualifikation 40. und kam in der zweiten Qualifikation mit nur einem Springfehler auf den 13. Platz.

"Ich habe mich mit meinem Bruder Nisse (Vorjahressieger im Springderby, d. Red.) auf das Springen vorbereitet, den großen Wall aber gar nicht trainiert, "freute sich die Amazone am Donnerstag. "Ich war mir sicher, dass ich die zweite Qualifikation gar nicht reiten werde. Und jetzt lief es so super. Da werde ich es im Derby ganz locker angehen." Im Derby selbst lief es dann aber nicht mehr so gut. Alcassina verweigerte zwei Mal und machte alle Hoffnungen auf einen Überraschungserfolg zunichte. Die Stute zog erst am Wassergraben und später vor der Planke hinter dem großen Wall die Notbremse. Das führte zum Ausscheiden und in der Endabrechnung zum 22. Pl atz.

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