Travemünde zu Gast in der Holmberghalle : Nord erneut in einem Derby gefordert

Fest zupacken: Auf Mia Sophie Clausen (li.) und Svea Lundelius (re.) wartet auch heute harte Deckungs-Arbeit.
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Fest zupacken: Auf Mia Sophie Clausen (li.) und Svea Lundelius (re.) wartet auch heute harte Deckungs-Arbeit.

Nach der Derby-Niederlage bei der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) wollen es die Drittliga-Handballerinnen des TSV Nord Harrislee am Sonnabend (17 Uhr) gegen den TSV Travemünde besser machen.

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30. Januar 2016, 07:15 Uhr

Die Handballerinnen des TSV Nord Harrislee mussten am vergangenen Wochenende eine nicht unerwartete, aber enttäuschende 24:34-Niederlage im Drittliga-Derby bei der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) hinnehmen. Dabei war der Nordexpress in der ersten Halbzeit völlig aus der Spur, als er mit 6:15 frühzeitig auf die Verliererstraße geriet.

„Wir wollen gegen Travemünde enger zusammenrücken und mit der Unterstützung unserer Zuschauer versuchen, zwei wichtige Punkte zu holen“, hofft Nord-Trainer Herluf („Shorty“) Linde auf eine Trotzreaktion seiner Mannschaft im nächsten Derby. Denn heute (17 Uhr, Holmberghalle), erwartet das Nord-Team den Zweitligaabsteiger TSV Travemünde. Nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz liegen die Gäste punktgleich (10:14 Punkte) hinter den Harrisleerinnen auf Rang acht der 3. Liga Nord, können aber einen Auftaktsieg 2016 vorweisen.

„Travemünde wird mit sehr viel Rückenwind bei uns antreten. Denn sie haben zu Hause gegen den TV Oyten, ein absolutes Spitzenteam, gewonnen“, hat Linde nach dem 26:24-Erfolg des TSV noch mehr Respekt. So darf seine Mannschaft den Start der Partie nicht verschlafen und muss von Anpfiff an dagegen halten. „Nach der Niederlage in Owschlag müssen wir an einigen Stellschrauben drehen, denn wir brauchen im Kampf um den Drittliga-Verbleib jeden Punkt“, erwartet der Nord-Coach 100 Prozent Leidenschaft von seinem Team. „Wir müssen nach vorne schauen, 60 Minuten konzentriert sein und auf unsere Chancen lauern. Wir wollen ein gutes Spiel abliefern“, sagt Linde, der auf das erste Erfolgserlebnis 2016. hofft. Vielleicht ein gutes Omen: Im Hinspiel klappte es gut – da kehrten die Harrisleerinnen mit einem 26:23-Sieg von den „Raubmöven“ zurück.

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