zur Navigation springen

Handball : Nach der Wiedergutmachung kommt jetzt ein Selbstgänger

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

In der Handball-Landesliga der Männer verdrängte der HC Treia/Jübek nach einer souveränen Vorstellung einen Mitkonkurrenten um Platz zwei zurück. Das HC Team besiegte den TSV Hürup II mit 39:23 (17:9).

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2016 | 11:11 Uhr

In der Handball-Landesliga der Männer kamen die Verfolger des Tabellenführers HSG Nord NF zu wichtigen Erfolgen. Der HC Treia/Jübek warf mit dem 39:23 (17:9) über den TSV Hürup II einen der Mitkonkurrenten um die Meisterschaft und den Kampf um Platz zwei zurück. Die HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve musste sich beim TSV Lindewitt mächtig strecken, um ein 26:28 (15:11) mit nach Hause zu nehmen. Der Spitzenreiter indes stand bei der SG Pahlhude/Tellingstedt dicht vor einem Punktverlust. Letztlich kann sich die Mannschaft bei Andre Nicolaisen bedanken, der sich als „Schlitzohr“ entpuppte und buchstäblich in letzter Sekunde den 25:24 (11:12)-Sieg für sein Team rettete. Im Kampf gegen den Abstieg punktete kein Team aus dem unteren Bereich. Die abstiegsgefährdete Zone beginnt ab Platz sieben mit dem TSV Mildstedt II.

HC Treia/Jübek – TSV Hürup II 39:23 (17:9)
„Wir waren super auf den TSV Hürup eingestellt. Die hatten Probleme gegen unsere offensive Deckung“, kommentierte Co-Trainer Melf Rathmann den wichtigen Sieg im Kampf um den zweiten Tabellenplatz. Die Gastgeber erspielten sich frühzeitig entscheidende Vorteile, auch im Angriff wurde konzentriert abgeschlossen. Der HC Treia/Jübek setzte sich schnell über 4:0 auf 10:3 ab. Hürup kam zwar noch einmal auf 9:14 heran, doch zur Pause führte das HC-Team wieder mit 17:9. Die Vorentscheidung fiel gleich nach dem Wechsel. Die Mannschaft von Trainer Oliver Zube baute die Führung auf 22:11 aus und hielt von da an die Gäste deutlich auf Distanz. „Auch wenn es vom Ergebnis her ein souveräner Erfolg war, gefühlt war das Spiel nicht ganz so klar“, meinte Zube, freute sich dennoch über die gelungene Wiedergutmachung seiner Mannschaft nach der 31:30-Schlappe im Derby bei der HSG SZOWW.

Die nächste Aufgabe für sein Team dürfte in die Kategorie Selbstgänger fallen. Am Sonntag wird in Silberstedt um 17 Uhr die Partie gegen das Schlusslicht SG Oeversee/Jarplund-Weding angepfiffen. „Da dürfte eigentlich nichts schief gehen“, sagt Oliver Zube. „Auch wenn Handballer manchmal abergläubisch sind.“

HC Treia/Jübek: Kruse (10), Linde (9), Schütt (7), Rucha (4), Hoyer (3), Bock (3), Gümmer, Schmidt und Jacobsen (je 1). TSV Hürup: Tölle (7), Kristof (6), Boldt (3), Hicks (2), Großer (2), Schlapkohl (2) und Claußen (1).

SG Pahlhude/Tellingstedt – HSG Nord NF 24:25 (12:11) –
„Die Gastgeber können einem leid tun. Sie haben bravourös gekämpft und verlieren so unglücklich“, hatte HSG-Betreuerin Angelika Janke schon ein wenig Mitleid mit der SG Pahlhude/Tellingstedt. Die Gastgeber hatten das Spiel recht gut im Griff, führten durchweg. Im zweiten Spielabschnitt lag der Tabellenführer sogar mit 15:18 (40.)zurück. Die Partie blieb spannend bis in die Schlussphase. Beim 23:24 gab es erstmals wieder eine Führung für Nord NF. Die Gastgeber glichen aus. Noch waren 40 Sekunden auf der Uhr. Nord NF schloss ab. Der SG-Keeper pariert, der Ball springt nach Außen weg. Andre Nicolaisen schnappt sich den Ball, sieht, dass die Uhr weiterläuft und der Keeper schon aus dem Tor geeilt ist und wirft den Ball zum 25:24 ins leere Tor.

SG Pahlhude/Tellingstedt: A. Hennings (7), Kobs (7), Leesch (3), Fisahn (3), Thiel (3) und Carstens (1). HSG Nord NF: Petersen (7), Haas (5/1), Nicolaisen (4/2), Boyschau (4), Jensen (3), Enewaldsen und Rungen (je 1).

TSV Lindewitt – HSG Weddingstedt 26:28 (11:15)

TSV Lindewitt: Türk (7), Jacobsen (5), Handler (4), Hansen (2), Lochner (2), Thomsen (2), Jürgensen (2) und Lorenzen (1). Weddingstedt/H./D.: Heiden (6), Lasse Schmidtke (4), Lukas Schmidtke (4), Giesecke (4), Hölk (3), Rathjen (3), Schröder (3), Habermann und Schacht (je 1).

TSV Büsum – HSG SZOWW 26:23 (14:14)

TSV Büsum: Bierek (7), Buck (7), P. Kähler (6), von Postel (2), L. Kähler (2), Behnek und Riechmann (je 1). SZOWW: Roloff (5), Lorenzen (§), Kähler (3), Ketelsen (3/1), Klenz (2/1), Schnettler (2), Hänsel (2), Flatterich, Sokoll und Moos (je 1).

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen