Mit dem Rücken zur Wand

<strong>Toni Feireisl</strong> muss mit seinen Hoppers am kommenden Sonnabend in Magdeburg antreten. <foto>Stemmer</foto>
Toni Feireisl muss mit seinen Hoppers am kommenden Sonnabend in Magdeburg antreten. Stemmer

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20. Februar 2013, 01:14 Uhr

Halstenbek | Die Gerüchte, dass die 1. Basketball-Regionalliga in der kommenden Saison um ein Team aufgestockt wird, wurden von offizieller Seite bislang nicht bestätigt. In jenem Fall würde der vorletzte Tabellenplatz zum Klassenerhalt reichen. Doch nach der 80:99-Auswärtsniederlage im Nachhochspiel am Sonnabend bei den Baskets Oberharz rutschten die Holstein Hoppers wieder auf den letzten Platz ab. "Darauf sollten wir uns auch nicht verlassen. Wir müssen einfach von den fünf ausstehenden Spielen am besten vier gewinnen und darauf hoffen, dass Göttingen keine Siege mehr einfährt", so Hoppers-Guard Toni Feireisl.

Im Spiel hatte die mit acht Akteuren angereiste BG Halstenbek / Pinneberg gleich mehrere Ausfälle zu beklagen. Am Schwersten wog jedoch die Abwesenheit des erfahrenen Cheftrainers Mario Protuder, der aus familiären Gründen in seiner Heimat Bosnien-Herzegowina weilt. Zoran Krezic musste als Spielertrainer agieren. "Im ersten Viertel hat der Ball noch gut getanzt. Das heißt, wir haben mit vielen, schnellen Pässen stets den freien Mann für den Wurf gesucht", so Feireisl. Doch im weiteren Spielverlauf stimmte die Abstimmung insbesondere in der Verteidigung nicht mehr, sodass der Tabellendritte aus Bodfeld das Spiel souverän für sich entschied.

Nur einen Tag später gewannen die Hoppers als amtierender Pokalsieger das HBV-Pokal-Viertelfinale gegen den Oberligisten BG Hamburg-West (108:92). Feireisl: "Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich den Klassenerhalt einer Titelverteidigung im Pokal vorziehen."

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