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Macht der FC Elmshorn morgen sein Meisterstück?

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Fußball: Für den vorzeitigen Titelgewinn reicht dem Hollerieth-Team gegen Altona 93 bereits ein Remis

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erstellt am 11.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Elmshorn | Der FC Elmshorn steht vor historischen Tagen. Am Mittwochabend schoss sich der Fußball-Oberligist durch einen 3:1-Sieg bei Landesliga-Hammonia-Meister SV Blankenese ins Pokalfinale, morgen gegen Altona 93 (15 Uhr, Wilhelmstraße) kann das Team von Trainer Achim Hollerieth noch eins draufsetzen: Bereits ein Unentschieden langt, und der FCE ist vorzeitig Meister - und das als Aufsteiger.

Ein Husarenstück, das in der höchsten Hamburger Spielklasse seit 1946 nur fünf Mannschaften gelang: Bergedorf 85 (1949), Barmbek-Uhlenhorst (1963), dem SV St. Georg (1967), dem VfL 93 (1991) und zuletzt dem Meiendorfer SV (2002).

FCE-Boss Helge Melzer: "Sensationell. Wir haben unser Wunschziel, unter die ersten Vier zu kommen, bei Weitem übertroffen. Dazu noch der Einzug ins Pokalfinnale - Wahnsinn!"

Dass der FCE bereits vier Spieltage vor Saisonende sein Meisterstück perfekt machen kann, hat er Altona 93 zu verdanken. In den vergangenen Wochen aus der Tiefe des Raumes vorbei an Eintracht Norderstedt, Curslack-Neuengamme und Buchholz 08 hoch auf Platz zwei geschossen, leistete sich das Team von Trainer Oliver Dittberner zuletzt eine kleine Schwächephase - 2:2 bei BU, 2:3 beim USC Paloma.

Zehn Punkte Vorsprung - für FCE-Team-Manager Eugen Igel eine klare Sache: "Das lassen wir uns nicht mehr nehmen", so Igel, der weiß, wovon er redet.

Schließlich hat der 72-Jährige Erfahrung en masse, fuhr im Laufe seiner langen Trainerkarriere mit Raspo Elmshorn, Hummelsbütteler SV (2), TuS Holstein Quickborn (2), SC Urania, Horner TV, Lauenburger SV (2) und dem Bendestorfer SC (2) elf Meistertitel ein - dazu noch drei Pokalsiege.

Dass der FC Elmshorn als Aufsteiger gar das "Double" holen kann, hat aber auch Igel noch nicht erlebt: "Das wäre einmalig, wirklich außergewöhnlich."

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