Basketball 2. Bundesliga ProB : SC Rist Wedel beim Tabellenletzten: "Das Bild trügt"

Rist-Coach Felix Banobre erwartet ein schweres Auswärtsspiel beim Schlusslicht RSV Eintracht.

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27. Januar 2018, 10:00 Uhr

Wedel | Das Bild trügt, meint Felix Banobre. Seine Basketballer des SC Rist Wedel gastieren am Sonntag um 17.30 Uhr beim RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf – Schlusslicht der 2. Bundesliga ProB. Ungeachtet der Tabellenkonstellation erwartet der spanische Headcoach eine schwere Aufgabe.

„Zu Hause ist Stahnsdorf sehr viel stärker als auswärts“, sagt Banobre und verweist auf RSV-Heimsiege gegen Spitzenteams wie Wolfenbüttel und Quakenbrück. In fremder Umgebung kommen die Korbjäger aus Brandenburg indes nicht richtig in Schwung: deutliche Niederlagen unter anderem in Oldenburg (66:85) sowie in Rostock (63:94).

Richtig in Fahrt kam zuletzt auch immer seltener Wedels Aufbauspieler Nino Celebic. Während der serbische Spielmacher unter anderem beim 94:63-Hinspielerfolg gegen Eintracht im Oktober des vergangenen Jahres 13 Zähler sowie starke zehn Vorlagen beisteuerte, steckte der 27-Jährige zuletzt in einem Formtief.

Ein Grund dafür könnte sein, dass Banobre nunmehr vier ausländische Spieler im Kader hat, laut den Statuten der Liga allerdings lediglich zwei Ausländer zeitgleich auf dem Parkett stehen dürfen. Dementsprechend werden die Einsatzzeiten aufgeteilt. „Ich glaube aber nicht, dass Nino jetzt eine andere Rolle in unserem Team spielt. Er ist immer noch unser bester Mann, er hat jetzt aber mehr Hilfe. Es geht nicht darum, wer wie viele Punkte erzielt. Vielmehr geht es darum, Siege zu holen und sich für die Playoffs zu qualifizieren“, gibt Banobre die Marschroute vor.

Personell kann Rist wieder auf Jürgen Rich Igbineweka zurückgreifen, die Einsätze von Vincent Kittmann (Knie) und Paul Owusu-Frimpong (Gehirnerschütterung) sind fraglich.

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