Basketball-Jugend : Rist-Nachwuchs muss zittern

Teilerfolg: Fabian Strauß wurde Zweiter mit der Rister U16 bei der JBBL-Qualifikation. Der Aufstieg ist noch drin.
Teilerfolg: Fabian Strauß wurde Zweiter mit der Rister U16 bei der JBBL-Qualifikation. Der Aufstieg ist noch drin.

U16 des SC Rist verpasst direkten Sprung in die Jugend-Bundesliga. Am Wochenende bietet sich die nächste Chance.

shz.de von
12. Juni 2018, 16:00 Uhr

Wedel | Die U16 des SC Rist Wedel hat beim Qualifikationsturnier zur Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) den zweiten Platz belegt. Das Team von Trainer Fabian Strauß bezwang in Bochum den Bramfelder SV (50:40) und Schalke 04 (103:61), musste aber gegen die gastgebenden Metropol YoungStars eine 56:76-Niederlage einstecken. Somit haben die Rister den direkten Sprung in die U16-Bundesliga verpasst.

Nächste Chance am Wochenende

Am kommenden Wochenende bietet sich den Strauß-Schützlingen aber die nächste Möglichkeit, einen JBBL-Startplatz zu ergattern. In einer zweiten Ausscheidungsrunde messen sich die Rolandstädter dann mit den Berlin Tigers, TK Hannover und erneut dem Bramfelder SV.

Die drei bestplatzierten Teams des Turniers ziehen in die JBBL ein, der Vierte bestreitet eine Woche darauf ein Entscheidungsspiel mit dem Vierten des Parallelturniers.

„Das Spiel gegen Bramfeld war nicht gut von uns“, fasste Strauß die erste Begegnung des Wochenendes zusammen. Der Druck sei zu spüren gewesen, letztlich habe aber die „Abgezocktheit“ seiner Jungs den Ausschlag gegeben, sagte er.

„Wir haben uns einschüchtern lassen.”

In der zweiten Partie bekamen es die Rister mit dem Gastgeber zu tun. „Wir haben uns einschüchtern lassen und gegen das Doppeln zunächst nicht gut ausgesehen“, bilanzierte Strauß. Der 10:35-Rückstand nach zehn Minuten wog schwer, trotz Leistungssteigerung musste man der NRW-Spielgemeinschaft den Vortritt lassen.

In der Abschlussbegegnung waren die Vorzeichen andere. Schalke hatte seine vorherigen Spiele verloren, die Rister ließen nichts anbrennen. Die Wedeler nutzten die Partie, um weiteres Selbstvertrauen zu tanken und an der Intensität in der Verteidigung zu arbeiten. Am Wochenende folgt dann der Ernstfall – wo, ist allerdings noch nicht bekannt.

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