Basketball : Rist-Jungs spielen Bundesliga

Die Jugend-Basketballer des SC Rist Wedel feiern die erfolgreiche Qualifikation für die Bundesliga.
Die Jugend-Basketballer des SC Rist Wedel feiern die erfolgreiche Qualifikation für die Bundesliga.

Im zweiten Anlauf hat’s geklappt. Die U16 des SC Rist hat sich für die Jugend-Basketball-Bundesliga qualifiziert. Dabei legten die Wedeler beim Quali-Turnier zunächst einen Fehlstart hin.

shz.de von
21. Juni 2018, 11:15 Uhr

Wedel | Der SC Rist Wedel hat den Sprung in die Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) geschafft. Beim zweiten Qualifikationsturnier sicherte sich das Team von Trainer Fabian Strauß in der heimischen Steinberghalle mit zwei Siegen und einer Niederlage das Teilnahmerecht an der U16-Bundesliga-Saison 2018/19.

Fehlstart ins Turnier

Doch ehe die Rister auf den Weg in Richtung JBBL einbogen, gab es erst mal einen Schuss vor den Bug. Gegen den Bramfelder SV verloren die Strauß-Schützlinge mit 48:62 – der Auftakt ins Turnier war damit verpatzt.

„Wir waren in der Verteidigung zu zaghaft: Zu viel Abstand, zu wenig Druck. Es haben ganz klar die Mentalität und die Intensität gefehlt“, fand Strauß deutliche Worte.

Trainer haut auf den Tisch

Der Trainer gab seinen Jungs danach zunächst die Gelegenheit, sich in der Umkleide untereinander mit den Ursachen der Auftaktniederlage zu beschäftigen. „Dann habe ich ein bisschen auf den Tisch gehauen und die Jungs anscheinend zum Nachdenken angeregt“, so Strauß.

Das Wachrütteln durch den Trainer und die mannschaftsinternen Gespräche fruchteten. Denn im zweiten Spiel gegen den TK Hannover lief eine Wedeler Mannschaft auf, die es wissen wollte.

„Da haben sie das gespielt, was wir seit Wochen trainiert haben. Ich war sehr zufrieden“, lobte Strauß. Am Ende stand ein 56:46-Erfolg für den SC Rist.

Wedeler dominieren gegen Berlin

In der dritten und letzten Partie des Wochenendes gegen die Berlin Tigers gelang den Wedeler Jungs ein Kantersieg – 113:41. Die Hauptstädter hatten bereits zwei Siege eingefahren und damit die JBBL-Qualifikation geschafft.

Die Rister zogen noch einmal groß auf – „aber auch, weil es die Berliner zugelassen haben. Die haben viel mit der zweiten Garde gespielt, ich habe auch durchgewechselt. Alle haben sich gut gemacht, wir sind zufrieden, die Entwicklung stimmt. Und ich hoffe die Reise geht weiter“, betonte der Trainer. Sie geht zumindest in Richtung JBBL.

Jugend-Bundesliga als Aushängeschild

Dass man in der kommenden Saison in der U16-Bundesliga vertreten sei, dürfe als Zeichen verstanden sein, „dass in Wedel noch viel Potenzial zur Spielerentwicklung da ist“, sagte Strauß.

Zugleich erhofft er sich von der JBBL-Teilnahme auch einen Schub in den nachrückenden Jahrgängen: „Die JBBL soll das Aushängeschild im Jungsbereich sein. Jetzt ist eine Chance da, dass Spieler der jüngeren Teams alles geben, um in ein paar Jahren bei uns in der JBBL zu spielen“, erläutert er.

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