Fussball-Oberliga Hamburg : Neuer Co-Trainer beim Wedeler TSV

Die Wochen der Wahrheit: Daniel Domingo (li.) hat das Trainerteam des Wedeler TSV zum Jahresende verlassen. Wie es mit Chefcoach Jörn Großkopf nach der Saison weitergeht, ist noch offen.
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Die Wochen der Wahrheit: Daniel Domingo (li.) hat das Trainerteam des Wedeler TSV zum Jahresende verlassen. Wie es mit Chefcoach Jörn Großkopf nach der Saison weitergeht, ist noch offen.

Marco Schabacker folgt auf Daniel Domingo. Verlängert Chefcoach Jörn Großkopf seinen Vertrag?

shz.de von
11. Januar 2018, 12:00 Uhr

Wedel | Beim Wedeler TSV hatten sie in den vergangenen Wochen und Monaten eine Menge Redebedarf. Und das nicht nur, weil die Fußballer des Oberligisten den Erwartungen in der Liga hinterhergelaufen sind. Geklärt werden musste schließlich auch, wie das Trainerteam der Rolandstädter in Zukunft aufgestellt sein wird.

Nicht mehr dazu gehört seit Jahresende Daniel Domingo, der seinen Co-Trainer-Posten in Wedel für die Stelle des Sportlichen Leiters beim Oberliga-Konkurrenten WTSV Concordia aufgegeben hat. Zur Überraschung der Grün-Weißen, wie Frank Ockens erklärt. „Daniel hat uns im November mitgeteilt, dass er Angebote von Dassendorf und Teutonia vorliegen hat“, berichtet der Sportliche Leiter der Wedeler, „Cordi hatte ich nicht auf dem Schirm.“

Allerdings sei man „nicht im Bösen auseinander gegangen“, wie Trainer Jörn Großkopf betont. „Er hat sich für etwas anderes entschieden und dafür wünsche ich ihm alles Gute“, so Großkopf.

Interne Lösung für freigewordenen Co-Trainer-Posten

Die Lücke, die Domingo hinterlassen hat, schließen die Wedeler mit einem Mann aus den eigenen Reihen. Physiotherapeut Marco Schabacker, der im Laufe der Hinserie an der Schulauer Straße eingestiegen ist, versucht sich ab sofort auch als Co-Trainer beim Oberligisten.

„Ich bin sehr zufrieden mit ihm, wir sind auf einer Wellenlänge“, sagt Großkopf. Der 42-Jährige, einstiger Mitspieler von Ockens bei der SV Halstenbek-Rellingen, mache sich „viele Gedanken“. Am Sonnabend steht für Schabacker die erste „Bewährungsprobe“ an, wenn er den beruflich verhinderten Großkopf beim eigenen Hallenturnier hinter der Bande vertritt.

„Wir haben Vertrauen in die Arbeit von Jörn. Ich bin guten Mutes, dass er zusagt.“

Doch wie geht es eigentlich mit dem Cheftrainer weiter? Der Vertrag des Fußballlehrers läuft Ende Juni aus, Gespräche über die Zukunft wurden bereits geführt. „Jörn hat ein Angebot von uns vorliegen. Wir würden gerne mit ihm um ein Jahr verlängern“, verrät Ockens.

Und was möchte Großkopf? „Das schauen wir mal“, sagt der 51-Jährige, „das gehen wir in Ruhe an“. Großkopf, der vor einem Jahr das Amt beim Oberligisten übernommen hat, fühle sich wohl bei den Schleswig-Holsteinern.

Ob es auch externe Angebote gäbe, sei „völlig unwichtig, Wedel ist mein erster Ansprechpartner.“ Ockens ist davon überzeugt, dass die Gespräche, die man geführt habe, von Erfolg gekrönt sein werden: „Wir wollen Konstanz auf dem Trainerposten und haben Vertrauen in die Arbeit von Jörn. Ich bin guten Mutes, dass er zusagt.“

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