Basketball-Jugend : Heimvorteil genutzt: SC Rist Wedel ist Norddeutscher Meister

Ragte heraus: Louisa Garsoffsky-Strey vom SC Rist.
Ragte heraus: Louisa Garsoffsky-Strey vom SC Rist.

Wedeler W18-Nachwuchs schlägt Hermsdorf und Ahrensburger TSV. Damit lieferten die Risterinnen ein passendes Geschenk zum Vereinsjubiläum.

shz.de von
31. Mai 2018, 12:35 Uhr

Wedel | Die W18 des SC Rist Wedel hat den Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft gefeiert. In eigener Halle besiegten die Basketballerinnen des Trainergespanns Birgit Jürgensen/Oliver Böttcher den VfB Hermsdorf (65:30) sowie den Ahrensburger TSV (69:53).

„Das ist für uns, passend zum Vereinsjubiläum, ein ganz besonderer Erfolg“, sagte Böttcher zufrieden.

Unmittelbar vor den Feierlichkeiten rund um das 50-jährige Bestehen des Wedeler Basketballvereins am Sonnabend, 2. Juni, krönten die Nachwuchsspielerinnen eine äußerst erfolgreiche Spielzeit. Überraschend klar ging die erste Partie gegen den Berliner Vertreter VfB Hermsdorf an die Rolandstädterinnen.

„Da haben wohl zwei, drei Spielerinnen gefehlt. Für uns war das die große Unbekannte“, sagte Böttcher.

Klarer Vorsprung bereits zu Beginn

Schon im Auftaktviertel kristallisierte sich schnell heraus, dass der Sieg nur über die Gastgeberinnen gehen würde. Nach zehn Minuten lag das Jürgensen/Böttcher-Ensemble bereits mit 22:6 in Front.

„Wir haben das dann souverän runtergespielt“, berichtete Böttcher. In besonders guter Verfassung präsentierte sich dabei Louisa Garsoffsky-Strey, die 24 der insgesamt 69 Rister Punkte erzielte. Zusammen mit Lynn Jürgensen rückt Garsoffsky-Strey in der kommenden Saison ins Damen-Team des Vereins auf.

Hartes Stück Arbeit gegen Ahrensburg

Im zweiten Spiel gegen den Ahrensburger TSV musste sich die W18 der Wedeler dann deutlich mehr strecken. Der Gast aus Schleswig-Holstein erwies sich bis zum Schlussabschnitt als ebenbürtig.

Nach 30 Minuten stand ein hauchdünner 51:49-Vorsprung auf der Anzeigetafel. „Dann haben sie uns den Gefallen getan und auf eine Zonendeckung umgestellt“, so Böttcher. Ein anschließender 10:0-Lauf brachte die Vorentscheidung für Rist. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, atmete der Coach durch.

Jetzt aber können sie sich in Wedel voll und ganz auf das Jubiläum einlassen. Getreu dem Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

SC Rist Wedel – Ahrensburger TSV 69:53 (38:36)

SC Rist Wedel (Punkte): Garsoffsky-Strey (24), M. Schmalisch (14), L. Jürgensen (13), Dworzak, Winkelmann (je 6), Suckstorff (4), K. Schmalisch (2), Helms, N. Koschek, Linke, Marlene Schuncke.

Viertelergebnisse: 17:17, 21:19, 13:13, 18:4

SC Rist Wedel – VfB Hermsdorf 65:30 (37:23)

SC Rist Wedel (Punkte):  M. Schmalisch (17), Dworzak (14), Garsoffsky-Strey (13), L. Jürgensen (7), Helms (6), Linke, K. Schmalisch, Suckstorff, Winkelmann (je 2), N. Koschek.

Viertelergebnisse: 22:6, 15:17, 9:4, 19:3

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