„Ich werde jetzt nicht einfach weglaufen” : Domingo bleibt Trainer beim Wedeler TSV

„Werde nicht weglaufen“: Daniel Domingo bleibt Trainer der Oberliga-Fußballer des Wedeler TSV.
„Werde nicht weglaufen“: Daniel Domingo bleibt Trainer der Oberliga-Fußballer des Wedeler TSV.

Nach Disziplinlosigkeiten im Team hatte der Coach laut über einen Rücktritt nachgedacht. Jetzt kam es zur Aussprache.

shz.de von
07. September 2018, 12:30 Uhr

Wedel | So einfach zur Tagesordnung übergehen konnten die Oberliga-Fußballer des Wedeler TSV nicht. Nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Teutonia 05 gab es unter der Woche Gesprächsbedarf zwischen Trainer und Mannschaft.

Domingo nimmt Spieler in die Pflicht

„Ich bin jemand, der viel mit macht. Aber ich habe dem Team gesagt, dass ich erwarte, auch etwas zurückzubekommen“, erklärt Chefcoach Daniel Domingo, der seine Zukunft bei den Rolandstädtern in Frage gestellt hatte.

Mit etwas Abstand zu den Geschehnissen vom Wochenende, als etwa die kurzfristige Absage eines Spielers unmittelbar vor dem Treffpunkt für großen Unmut beim Spanier sorgte, gibt sich Domingo jedoch kämpferisch. „Ich werde jetzt nicht einfach weglaufen“, so der WTSV-Trainer.

 

Verletzte Angreifer werden schmerzlich vermisst

Vor dem Auswärtsspiel am Sonnabend, 8. September, beim Meiendorfer SV plagen sich die Wedeler weiter mit Offensiv-Problemen. Enzo Simon, Marcel Uitz und Marcus Richter stehen auch an diesem Spieltag nicht zur Verfügung – bleibt nur noch der 19-jährige Tom Münster für den Angriff.

Immerhin stehen Dominik Mahnke und Jaques Rodrigues de Oliveira wieder zur Verfügung, die aus dem Urlaub zurückgekehrt sind. „Wir müssen jetzt abliefern“, fordert Domingo, dessen Team nach sechs Oberliga-Spieltagen immer noch ohne Sieg auf dem vorletzten Tabellenplatz steht.

Bethke will beim VfL Pinneberg hart durchgreifen

Noch schlechter ist die Ausgangslage nur für den VfL Pinneberg. Auch Trainer Patrick Bethke sah sich nach dem 0:6-Rückschlag gegen Altona 93 dazu genötigt, seine Mannschaft in die Pflicht zu nehmen.

„Wir schauen im Training jetzt ganz genau hin. Wer nicht mitzieht, der wird aussortiert“, so Bethke. Die Einheiten unter der Woche seien „intensiv und gut“ gewesen. Heute Abend ist der VfL um 20 Uhr zu Gast beim FC Süderelbe.

Rugenbergen reist zum Serienmeister

Vor einer schweren Aufgabe stehen die Fußballer des SV Rugenbergen: Am Sonnabend (13 Uhr) ist die Mannschaft von Trainer Thomas Bohlen beim Serienmeister TuS Dassendorf gefordert. Am Wendelweg gewannen die Bönningstedter zuletzt im März 2004.

Infos vor dem Anpfiff

Süderelbe – VfL Pinneberg. Mauricio Garcia wurde vorerst aus dem Spieltagskader des VfL gestrichen. Julian Haustein ist wieder ins Training eingestiegen.

TuS Dassendorf – SV Rugenbergen. Seit dem Dassendorfer Aufstieg im Jahr 2013 haben die Bönningstedter keines der zehn Duelle für sich entschieden (zwei Remis).

Meiendorf SV – Wedeler TSV. Das letzte Gastspiel der Rolandstädter an der B75 (0:3-Pleite) liegt mehr als sieben Jahre zurück. Damals wie heute im MSV-Aufgebot: Michael Sara, Marcel Hoffmann und Yannik Jonas.

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