Wedeler Pfingstturnier : Die Arbeit macht sich bezahlt

Zufriedene Mienen: Turnierleiter Karl-Heinz Hardorp (re.) und Jochen Honold, hier mit Freya Katharina Tonner auf Reynella, die ihren Vater Olaf als dritten im Bunde auf dem Foto vertritt.
Zufriedene Mienen: Turnierleiter Karl-Heinz Hardorp (re.) und Jochen Honold, hier mit Freya Katharina Tonner auf Reynella, die ihren Vater Olaf als dritten im Bunde auf dem Foto vertritt.

900 Reiter zeigen beim viertägigen Wedeler Pfingstturnier hochklassigen Sport. Großes Lob für den Ausrichter RuFV Wedel.

shz.de von
23. Mai 2018, 09:00 Uhr

Wedel | 1600 Pferde, 3000 Starts, 900 Reiter, 42 Prüfungen an vier Turniertagen und 50 000 Euro Preisgelder – das ist das Wedeler Pfingstturnier in Zahlen zusammengefasst. „Das ist schon eine echte Hausnummer,“ lobt der von der Landeskommission bestellte Richter Lothar Prinz das Engagement des RuFV Wedel v. 1923.

Karl-Heinz Hardorp, der zusammen mit Olaf Tonner und Jochen Honold schon seit vielen Jahren das Turnier auf der Anlage des Catharinenhofs auf die Beine stellt, ergänzt: „Ohne unsere freiwilligen Mitarbeiter wäre das gar nicht zu stemmen.“

Viel Prominenz auf dem Catharinenhof

Sowohl beim Springen als auch in der Dressur waren prominente Reiter am Start. Dressurspezialistin Kathleen Keller, die am letzten Wochenende auf dem Hamburger Derby mehrfach platziert und mit dem Hengst San Royal die FEI Grand Prix Kür gewann, entschied sich für das Pfingstturnier in Wedel anstelle von Wiesbaden. Fünf mal war sie in S** und S*** Prüfungen platziert. In der Intermediaire I holte sie mit Dujardin eine goldene und mit Deal eine silberne Schleife.

Die Geschwister Nisse, Rasmus und Jule Lüneburg, die ebenfalls auf dem Derby im Springsattel erfolgreich unterwegs waren, konnten sich in Wedel mit verschiedenen Pferden zahlreiche Platzierungen holen.

 

Nisse saß elfmal im Sattel, Rasmus 14mal und war zweimal siegreich: in der Youngster Springprüfung Kl. S mit Jakino und mit Casall Boy in der Springpferde L. Schwester Jule gewann mit Grace die Springpferdeprüfung A* am Freitag, wo der Springplatz für die Jungpferdeprüfungen reserviert war.

Hier lief es für Daniel Heuer besonders rund. Mit dem fünfjährigen Hengst Central Park gewann er die Springpferdeprüfungen Kl. A** und Kl. L. Mit dem sechsjährigen Holsteiner Casallantum holte er in der L-Prüfung Silber und in der M Gold.

Nachwuchs beeindruckt die Richter

Auch für die jungen Dressurpferde wurde mit zwei Qualifikationsprüfungen für das Bundeschampionat eine Plattform geboten. Bei den Dreijährigen sicherten sich zwei Paare und bei den Vierjährigen sogar vier das Ticket für Warendorf. Richter Jürgen Armbrust zeigte sich von der Qualität des präsentierten Nachwuchses begeistert und ist überzeugt, dass sie in Warendorf eine gute Chance haben.

Ein Highlight auf dem Dressurviereck war die St. Georges Kür am Sonntag, für die sich die besten zwölf Paare aus der Dressurprfg. Kl.S* mit Wertung für das Horse & Classic Amateur-Championat qualifizieren konnten.

Dazu gehörte auch die Tochter von Turnierleiter Olaf Tonner: Freya Katharina mit der selbst gezogenen und von der Schwester Dorothee bis zur Klasse S ausgebildeten Stute Reynalla: „Damit habe ich gar nicht gerechnet.“

 Schnell wurde über Nacht die Musik zusammengestellt. Gewonnen wurde die Kür von Vivien Köcher mit einer harmonischen Vorstellung auf der Dunkelfuchsstute Reine Freude.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen