zur Navigation springen

Zapel warnt: Euphorie darf Konzentration nicht stören

vom

Fußball-SH-Liga: SV Eichede empfängt heute Abstiegskandidat Henstedt-Ulzburg / SSC empfängt Todesfelde

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Bad Oldesloe | Keine Zeit zum Ausruhen haben die Stormarner SH-Liga-Fußballer: Bereits heute warten auf den SV Eichede und den SSC Hagen Ahrensburg die nächsten Aufgaben. Zum Nachholspiel empfangen die Steinburger ab 18.45 Uhr den abstiegsbedrohten SV Henstedt-Ulzburg, der SSC Hagen hat ab 20 Uhr Tabellennachbar SV Todesfelde zu Gast.

Der 8:0-Erfolg über TuRa Meldorf hat die Brust des Tabellenzweiten SV Eichede noch etwas breiter werden lassen. Platz zwei berechtigt zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord. Einziger Konkurrent im Kampf um den Relegationsplatz ist der TSV Kropp, der drei Zähler weniger auf der Habenseite hat. Mit einem Heimsieg gegen Henstedt-Ulzburg soll der Rivale aus dem Norden Schleswig-Holsteins auf Distanz gehalten werden. "Trotz der Euphorie müssen wir fokussiert bleiben und unsere Hausaufgaben erledigen", fordert SVE-Trainer Oliver Zapel volle Konzentration. Dass die Segeberger es den Eichedern ähnlich leicht machen wie Meldorf, glaubt weder Zapel noch Abwehrspieler Nico Fischer: "Das ist ein robustes Team mit etlichen erfahrenen Spielern. Henstedt-Ulzburg wird uns mehr fordern als Meldorf, wir werden unser gesamtes Potenzial abrufen müssen, um zu gewinnen", weiß Fischer.

Für Kopfschütteln hingegen sorgt weiter die Hängepartie beim Thema Terminierung der Aufstiegsrunde. Erst am 15. Mai wird auf einer Spielausschusssitzung des Norddeutscher Fußball-Verbandes (NFV) etwas mehr Klarheit herrschen. Die Ungewissheit, nicht über den genauen Zeitpunkt der Austragung der "Spiele des Jahres" zu wissen, nervt SVE-Trainer Zapel. Das Problem: Durch die Verlängerung der SH-Liga-Saison, der letzte Spieltag soll am 1. Juni stattfinden, ist f eine Überschneidung mit dem ersten Spieltag der Aufstiegsrunde eingetreten. Für Zapel, der selbst bei einer Verschiebung der Termine von Wettbewerbsverzerrung redet, ein Unding. "So oder so haben die Mannschaften aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg einen Vorteil", verweist der Trainer des SVE auf die früher endenden Spielzeiten der Kontrahenten und die dadurch verbundenen längeren Regenerationsphasen. Für den 45-Jährigen eine Baustelle, die nicht von Nöten gewesen wäre. "Wir hätten auch die eine oder andere Nachholpartie schon längst unbürokratisch über die Bühne bringen können", sagt Zapel. "Stattdessen wurde die Spielzeit verlängert. Dass das nun offensichtlich zu einer Benachteiligung der Vertreter aus Schleswig-Holstein führt, dürfte jedem klar sein, egal, wie weit jetzt das erste Aufstiegsrundenmatch nach hinten verschoben wird."

Der SSC Hagen Ahrensburg hat dreimal in Folge verloren. Da kommt mit dem SV Todesfelde heute (20 Uhr) der richtige Gegner zur richten Zeit - vermutet SSC-Coach Jan Jakobsen. "Ich freue mich, dass Todesfelde am vergangenen Wochenende nach langer Zeit mal wieder gewonnen hat. Dann ist der Druck bei uns ein wenig weg", so Jakobsen, der seine Hoffnung auf ein Ende der kleinen Negativserie in die drei anstehenden Partien auf Kunstrasen legt, auf dem sich sein Team bekanntlich wohl fühlt. Da Hagen ohne Christopher Lindenau (Operation), Timo Twachtmann (Studium), Kai Pohlmann (Schulterverletzung), Benny Klamt (Sprunggelenksverletzung) und Lars Weltin (Patella-Sehnenreizung) auskommen muss, wird Jakobsen sein Team umbauen. "Es werden einige Spieler zum Einsatz kommen, die bisher nicht so oft gespielt haben", verspricht der Hagen-Coach.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen