Kreis Stormarn : VfL Rethwisch setzt sich ab

Entschlossener Einsatz: Malte Gienow (re.) brachte den VfL Rethwisch mit einem Doppelpack früh auf die Siegerstraße.
Entschlossener Einsatz: Malte Gienow (re.) brachte den VfL Rethwisch mit einem Doppelpack früh auf die Siegerstraße.

Der VfL Rethwisch hat sich nach einem 5:0-Sieg im Nachholspiel gegen den SV Siek vorerst aus dem Abstiegskampf der Fußball-Kreisklasse A Süd-Ost verabschiedet.

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02. November 2018, 07:00 Uhr

Der VfL Rethwisch hat sich vorerst aus dem Abstiegskampf der Fußball-Kreisklasse A Süd-Ost verabschiedet. Im Nachholspiel setzten sich die Rethwischer am Mittwoch mit 5:0 gegen den Tabellenvorletzten SV Siek durch und verschafften sich damit ein Polster von zehn Punkten Vorsprung auf die Sieker, die den ersten Abstiegsplatz belegen. Im zweiten Nachholspiel des Tages unterlag der FC Ahrensburg Eintracht Segeberg mit 0:4.

VfL Rethwisch – SV Siek 5:0 (5:0)
Der Sieg der Gastgeber war auch in der Höhe verdient. Und doch war Tobias Chylla, Coach des VfL, weit davon entfernt, seine Mannschaft über den grünen Klee zu loben. Ganz im Gegenteil: „In der zweiten Halbzeit haben wir unsere wohl schlechteste Saisonleistung abgeliefert“, sagte Chylla. Zu diesem Zeitpunkt aber war die Partie längst entschieden, nachdem Malte Gienow per Doppelpack für eine schnell 2:0-Führung gesorgt und Silas Burmeister, Sebastian Puskeiler sowie Moritz Jungk zum 5:0 nachgelegt hatten. Sieks Trainer Thomas Runge haderte derweil: „Im Training klotzen die Jungs richtig ran und im Spiel fehlt uns das Selbstvertrauen und das Glück im Abschluss“, sagte Runge und bezog sich damit auf die vergebene Großchancen von Cem Cetin und Laurin Koop, der nur die Latte traf.

Tore: 1:0, 2:0 Malte Gienow (1., 16.), 3:0 Silas Burmeister (22.), 4:0 Sebastian Puskeiler (39.), 5:0 Moritz Jungk (44.)

Eintracht Segeberg – FC Ahrensburg 4:0 (1:0)
Trotz Chancenplus und spielerischer Überlegenheit: Die Ahrensburger gerieten in der 43. Minute durch Ayad Khodeda in Rückstand. Zwar mühten sich die Gäste redlich, den Ausgleich zu erzielen. In der Schlussviertelstunde aber ging die Kraft aus. Die Eintracht legte einen Zahn zu – und schraubte den Vorsprung deutlich in die Höhe.

Tore: 1:0, 4:0 Ayad Khodeda (43., 90.+1), 2:0 Phil Torkler (73.), 3:0 Leve Schladenhaufen (87.)

Gelb-Rote Karte: Lennart Cordes (90.+2 / SE) wiederholtes Foulspiel

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