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Traum von der Oberliga fast geplatzt

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Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge gehen nach 17:30 gegen Niendorf/Wandsetal mit 13-Tore-Hypothek in zweites Aufstiegsspiel

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erstellt am 11.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Reinfeld/Hamberge | Der Traum vom Durchmarsch aus der Landesliga in die Oberliga ist wohl schon vor dem Rückspiel ausgeträumt. Die Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge haben das erste Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Oberliga gegen den Vizemeister der Hamburg-Liga, die SG Niendorf/Wandsetal, zu Hause deutlich mit 17:30 (6:12) verloren. Damit müssten die Stormarnerinnen im Rückspiel morgen also auswärts bei den Hamburgerinnen 13 Tore aufholen, um den Traum doch noch wahr zu machen. "Zu viele Spielerinnen hatten Angst oder waren psychisch überfordert", versuchte sich Trainer Detfred Dörling in Erklärungen für die Heimpleite.

Dabei waren die Voraussetzungen für die Partie nahezu optimal. Die Stormarnerinnen konnten in Bestbesetzung auflaufen, und die Sporthalle in Reinfeld war wieder einmal sehr gut gefüllt. Doch richtig Stimmung und Atmosphäre wollten in der Halle zu keinem Zeitpunkt so recht aufkommen. Daran hatte die HSG ihren Anteil, denn von Anfang an lief kaum etwas zusammen bei der Dörling-Sieben. "Wir haben schlecht angefangen und noch schlechter aufgehört", bemängelte der Coach. Nach zwölf Minuten lag Reinfeld/Hamberge bereits mit 1:5 hinten. Beim 3:5 zwei Minuten später keimte wieder etwas Hoffnung auf, doch neun Minuten später lag die HSG beim 4:10 erstmals mit sechs Toren zurück - und konnte bis zur Pause nicht weiter verkürzen. "Unser Gegner hat clever gespielt und unsere Fehler ausgenutzt", lobte Dörling die Hamburgerinnen.

Auch nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeberinnen zunächst nicht weiter herankommen, bevor Reinfeld nach drei Toren in Folge eine Viertelstunde vor Schluss doch noch einmal Morgenluft witterte. "Aber dann haben wir wieder zwei Bälle weggeworfen", ärgerte sich Dörling, dessen Mannschaft spätestens in der Schlussviertelstunde wohl alle Chancen auf ein spannendes Rückspiel vergab und am Ende gar mit 13 Toren unterlag.

"Ich hatte gedacht, dass die Mannschaft psychisch weiter ist", so Dörling. "Jetzt geht es nur noch darum, im Rückspiel das Gesicht zu wahren und besser auszusehen." Hoffnung, in der morgigen Partie in Hamburg doch noch die Sensation zu schaffen, besteht beim Coach also offenbar kaum noch.

Um 15 Uhr (Sachsenweg, Hamburg-Niendorf) werden die Reinfelderinnen deshalb versuchen, die Saison zumindest mit einem Achtungserfolg zu beenden. Wohl erst in der nächsten Spielzeit kann dann ein neuer Anlauf auf den Oberliga-Aufstieg gestartet werden.Tore für Reinfeld/Hamberge: Lina Tonding (4), Madeline Feierabend (3/2), Kerstin Albrecht, Svenja Tonding, Lena Powierski (je 2), Rika Tonding, Jessica Fuhlbrügge, Janine Sachse, Maike Waldeck (je 1).

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