zur Navigation springen

Taktische Disziplin ist jetzt gefordert

vom

SH-Liga: Eichedes Coach Oliver Zapel wanrt vor Spielstärke des morgigen Gegners TuRa Meldorf / SSC Hagen heute gegen Heide

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Eichede/Ahrensburg | Mit einem 1:0-Erfolg über den Heikendorfer SV hat der TSV Kropp (3.) im Nachholspiel am Mittwoch den Rückstand auf den SV Eichede auf drei Punkte verkürzt - und damit den Druck auf den Tabellenzweiten der Fußball-SH-Liga aus Stormarn erhöht. Entsprechend warnt SVE-Trainer Oliver Zapel: "Wir sind noch nicht durch" - und bittet gleichzeitig das gesamte Umfeld und die Zuschauer darum, das Team beim Vorhaben, die Aufstiegsrunde zur Regionalliga zu erreichen, zu unterstützen. Sieben Partien sind noch zu absolvieren, fünf davon vor heimischer Kulisse, am Sonntag wird um 15 Uhr TuRa Meldorf der nächste Gegner sein.

"Wir haben schon in der Hinrunde die Spielstärke des Aufsteigers zu spüren bekommen und uns zu einem 2:1-Sieg gequält", warnt Zapel davor, den Gegner zu unterschätzen. Seine Elf müsse kühlen Kopf bewahren, nicht munter drauflosrennen und sich womöglich einen Konter einfangen. Disziplin lautet stattdessen das Credo. "Es geht nicht darum, einen Schönheitspreis zu gewinnen, sondern darum, die Punkte einzufahren", so der 45-Jährige, der wohl auf Sebastian Meyer, Petrik Krajinovic und Philipp Baasch (alle Rückenbeschwerden) verzichten muss.

Unterdessen vermeldet der Verein einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison. Leo Seiler wird - unabhängig davon, ob die Stormarner den Regionalliga-Aufstieg schaffen oder weiterhin in der SH-Liga spielen werden, zum SVE wechseln. Der Verteidiger, der als C-Jugendlicher für die Steinburger spielte und aktuell noch in der A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft des Hamburger SV aktiv ist, unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Der SSC Hagen Ahrensburg will derweil seine Rückrunden-Serie fortführen. "Wir gewinnen zwei Spiele und verlieren dann wieder zwei. Also sind wir jetzt wieder mit zwei Siegen dran", rechnet Coach Jan Jakobsen vor der Partie beim Heider SV (Sonnabend, 14 Uhr) vor. Der Däne aber weiß: "Heide ist das Team der Stunde. Deshalb wären wir auch mal mit einem Punkt zufrieden." Was Jakobsen in den vergangenen beiden Spielen missfallen hat: Die Ahrensburger haben die letzten Prozent Siegeswillen vermissen lassen. "Durch Personalprobleme müssen wir etwas umbauen. Ich hoffe, dadurch werden ein paar mehr Prozent bei denen frei, die neu ins Team rücken", so Jakobsen, der in der Innenverteidigung auf Erik Lembke (Schule) und Christopher Lindenau (Operation) verzichten muss. Auch Timo Twachtmann (Studium), Maximilian Krebs (Rotsperre) und Christopher Herklotz (Gelb-Rot-Sperre) werden dem SSC fehlen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen