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Stormarner Rennfahrer halten sich aus dem Titelkampf raus

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erstellt am 11.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Tralau/Reinfeld | Ein Großaufgebot der Rennrad-Elite Norddeutschlands gab sich in Reinfeld und Tralau die Ehre: Bei den Meisterschaften der Nordverbände starteten von den Junioren bis zu den Elitefahrern 150 Athleten im Einzelzeitfahren und 300 Fahrer beim Straßenrennen.

Beim Einzelzeitfahren sicherte sich Björn Büttner (RST Lübeck) den Landesmeistertitel - und wurde Vize-Nordmeister aller Verbände, hinter ihm platzierten sich Philipp Kaczmarowski (RG Wedel) und Trubels Hansen (Kieler RV). Im Straßenrennen setzte sich Martin Deprie (RG Wedel) als Landesmeister durch. Ihm folgten Gregor Hoops (Kieler RV) und Dirk Vobbe (RSV Husum).

Während die Stormarner bei der Vergabe der vorderen Plätze kein gewichtiges Wort mitreden konnten, überzeugten sie allerdings als Veranstalter. Denn für den austragenden RV Trave Bad Oldesloe bedeutete das Event die größte Herausforderung der 29-jährigen Vereinsgeschichte. Noch nie waren die Doppelmeisterschaften der vier Verbände Bremen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern an zwei Tagen hintereinander in so direkter geographischer Nähe durchgeführt worden. Die Organisatoren vom RV Trave, Rüdiger Menker und Barry Lessentin, erklärten: "Als einer der größten Radsportvereine im Land war es an der Zeit für uns, ein großes Event auszurichten." Dazu steckten die Organisatoren zwei anspruchsvolle Strecken rund um Tralau (8,6 Kilometer Einzelzeitfahren) und Reinfeld (11,7 Kilometer Straßenrennenrundkurs) ab.

In manchen Bereichen indes gab es Probleme. So kam die Meldestelle vor dem Straßenrennen ins Schwitzen, weil es für alle 300 Fahrer nur eine lange Liste gab - das führte zu langen Wartezeiten und einigem Unmut unter den Fahrern. Zum Einzelzeitfahren waren einige Teilnehmer unangekündigt nicht angetreten, was zu überraschenden Lücken im Starterfeld führte, das nach einem strengen Zeitplan aufgeteilt worden war.

Das Gesamtfazit fiel dennoch positiv aus. Es war schließlich nicht nur für Stormarn das erste Radrenngroßereignis dieser Art, sondern für den gesamten Radsportverband Schleswig-Holstein. "Es lief nicht alles ganz rund und perfekt, aber insgesamt sind wir mit der Organisation zufrieden", so Stephan Sturm, Fachwart Rennsport beim Radsportverband Schleswig-Holstein.

Ergebnisse im Internet unter www.herzog-sport.de

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