Initiative: "Lübeck für den VfB"

Die VfB-Fans Lars Ulrich (Fankreis, li.) und  Daniel Eckert (UKL, re.) nagelten nach dem Spiel am Sonntag ihre Thesen für die Zukunft des VfB Lübeck an die alte Holztribüne. Foto: Kugel
Die VfB-Fans Lars Ulrich (Fankreis, li.) und Daniel Eckert (UKL, re.) nagelten nach dem Spiel am Sonntag ihre Thesen für die Zukunft des VfB Lübeck an die alte Holztribüne. Foto: Kugel

VfB-Fankreis und Ultra Kollektiv machen sich für den Erhalt des Clubs stark

shz.de von
20. November 2012, 03:59 Uhr

Lübeck | "Lübeck für den VfB!" Die Rettung des Fußball-Regionalligisten VfB Lübeck, der sich derzeit vor der Eröffnung eines zweiten Insolvenzverfahrens befindet, hat sich eine vom VfB-Fankreis und dem Ultra Kollektiv (UKL) ins Leben gerufene Initiative unter dem eingangs genannten Namen zum Ziel gesetzt. Am vergangenen Sonntag beim Spiel gegen Hannover 96 II (0:1) wurden erste Schritte vorgestellt, ein Banner mit Thesen aufgehängt und diese symbolisch an die alte Holztribüne genagelt.

"Wir wollen den Verein nicht übernehmen", betonte der Fankreis-Vorsitzende Lars Ulrich. "Wir haben nur genug von den jahrelangen Querelen und Grabenkämpfen. Wir strecken die Hände an alle Unterstützer aus und fordern von jedem mit lübschem Herz, nicht tatenlos mit anzuschauen, wie einer der norddeutschen Traditionsvereine in der Bedeutungslosigkeit versinkt." Als Ziele wurden Erstkontakte zu potenziellen Sponsoren und die Einrichtung einer "Ideen-Box" genannt, zudem wurde zu Support, Spenden und Stadionbesuch aufgerufen.

Zahlreiche ehemalige Spieler, darunter Daniel Bärwolf, Markus Kullig, Rouven Schröder und "Ibi" Türkmen sagten ihre Unterstützung zu.

Dazu wird es eine Internet-Seite (www.luebeck-fuer-den-vfb.de) geben, auf der informiert wird und über die auch Kontakt aufgenommen werden kann.

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