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Hagen-Talente abgestiegen, Debakel für SVE-Nachwuchs

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Fußball-SH-Liga: SSC-A-Junioren nach 1:5 gegen Groß Grönau nicht mehr zu retten / Eichede 0:9 gegen Lübeck

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erstellt am 29.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kreis Stormarn | Lange hatte sich der SSC Hagen Ahrensburg dagegen gewehrt - jetzt aber stehen die A-Junioren der Schlossstädter als erster Absteiger aus der Schleswig-Holstein-Liga fest. Eine 1:5-Pleite bei Eintracht Groß Grönau besiegelte den Gang in die Verbandsliga. Derweil verbesserte sich der SV Eichede durch einen 1:0-Erfolg über Meister Oldenburg auf Rang vier. Die C-Junioren der Steinburger indes kassierten eine herbe 0:9-Pleite beim Tabellenführer VfB Lübeck - und schweben damit in akuter Abstiegsgefahr. Preußen Reinfeld siegte unterdessen mit 4:1 beim Preetzer TSV.

A-Junioren

Eintracht Groß-Grönau -

Hagen Ahrensburg 5:1 (1:0)Eine Stunde lang stand die Partie auf dem Sportplatz am Torfmoor auf des Messers Schneide. Die Gäste aus Ahrensburg kämpften um die letzte Chance in Sachen Klassenerhalt - vergebens. Denn in den letzten fünf Minuten brach Groß Grönau mit dem 3:1 den Widerstand der Schlossstädter, kam am Ende sogar auf einen 5:1-Erfolg.

Tore: 1:0 Rackwitz (41.), 1:1 Janelt (58.), 2:1 Sell (64.), 3:1 Posanski (87.), 4:1 Parduhn (89.) , 5:1 Rackwitz (90.).

SV Eichede -

Oldenburger SV 1:0 (0:0) Der Meister reiste ersatzgeschwächt nach Eichede, musste sogar auf seinen Kapitän Freddy Kaps verzichten. Die Stormarner nutzten diesen Umstand aus, waren das spielbestimmende Team und kamen in der Schlussphase durch den nach einer halben Stunde eingewechselten Lucas Hallmann zum Tor des Tages (80.).

Tore: 1:0 Hallmann (80.).

C-Junioren

VfB Lübeck -

SV Eichede 9:0 (3:0)Michael Wulf - diesen Namen werden die Eicheder so schnell nicht vergessen. Der Stürmer des VfB Lübeck nämlich zeigte sich gegen die Steinburger in beispielloser Torlaune. Wulf gelang das Kunststück, beim 9:0 (3:0)-Sieg gleich sieben Tore in Folge zu erzielen. Sein lupenreiner Hattrick vor der Pause stoppte den Torhunger des jetzt bei insgesamt 21 Toren liegenden Offensivspielers keineswegs. Wulf erzielte auch im zweiten Durchgang einen Hattrick, legte gar noch das 7:0 nach, ehe er auch seinen Mannschaftskameraden Ersin Zehir und Kaan Laleli ein persönliches Erfolgserlebnis gönnte. Der in Abstiegsgefahr befindliche SVE fand gegen die Lübecker Übermacht nie die geeigneten Mittel.

Tore: 1:0 Wulf (2.), 2:0 Wulf (4.), 3:0 Wulf (25.), 4:0 Wulf (40.), 5:0 Wulf (41., Foulelfmeter), 6:0 Wulf (46.), 7:0 Wulf (55.), 8:0 Zehir (63.), 9:0 Laleli (67.).

Preetzer TSV -

Preußen Reinfeld 1:4 (1:0)Preetz gab nach der Pause eine 1:0-Führung noch aus der Hand. Dass lag einerseits daran, dass PTSV-Trainer Olaf Szupryczynski im zweiten Durchgang vier Leistungsträger für das kommende Landespokal-Halbfinale schonte. Andererseits nutzten die Stormarner die dadurch entstandenen Abstimmungsschwierigkeiten und das nun schwächere Niveau der Gastgeber eiskalt aus.

Tore: 1:0 Zymberi (16.), 1:1 Munier (39.), 1:2 Hartwig (47.), 1:3 Lenig (55.), 1:4 Dahlmann (61.).

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