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Für den TSV wird es eng

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erstellt am 04.Feb.2010 | 04:59 Uhr

Trittau | "Vorher wären wir mit einem Punkt zufrieden nach Hause gefahren, aber nach den beiden Auswärtsspielen können wir mit der Ausbeute nicht zufrieden sein", sagte Kim Persson, Chef der Badmintonsparte des TSV Trittau. Nachdem die ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga beim Tabellenführer 1. BV Mühlheim ein 4:4-Unentschieden geholt hatte, mussten die Trittauer tags darauf beim 1. BC Düren eine bittere 3:5-Niederlage quittieren. Die Stormarner müssen somit weiter um den Klassenerhalt bangen, aussichtslos ist der Kampf um den Ligaverbleib allerdings nicht.

2:4 lag der TSV Trittau in Mühlheim zurück, alles deutete bereits auf einen Favoritensieg hin. Nur Nikolaj Persson/Nico Coldewe im Doppel sowie Janet Köhler durch die kampflose Aufgabe von Michaela Köhler hatten ihre Partien für sich entschieden. Dann aber holte Persson nach drei Sätzen (21:17, 17:21, 21:14) einen weiteren Zähler für die Stormarner und brachte den TSV so noch einmal zurück ins Spiel. Wie schon gegen Wesel lastete der ganze Druck auf Maximilian Bobeth. Nach zwei jeweils klar entschiedenen Sätzen (21:14, 13:21) führte der Mühlheimer Gregory Schneider im dritten Satz schon mit 19:17. Bobeth gab jedoch nicht auf, punktete vier Mal in Serie und sicherte seiner Mannschaft somit doch noch ein Unentschieden. "Schneider hat eine aggressive Spielweise, deswegen haben wir den laufstarken Maximilian gegen ihn aufgestellt", freute sich Kim Persson über die richtige Marschroute und die starke Leistung des 19-Jährigen. "Er hat super gespielt und gezeigt, dass nicht immer nur die erfahrenen Spieler die Kohlen aus dem Feuer holen."

Mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen fuhren die Trittauer nach dem Überraschungscoup tags darauf nach Düren. Doch nachlegen konnte der Aufsteiger nicht. Statt dessen folgt eine ernüchternde, knappe Niederlage. Ernüchternd, weil der Schotte Kieran Merrilees überraschend patzte. Der TSV hatte fest mit einem Sieg des Profis gerechnet, doch dieser scheiterte glatt in zwei Sätzen gegen Mathieu Pohl (14:21, 17:21).

Um den Klassenerhalt zu sichern, muss die Mannschaft am vorletzten Spieltag (27. Februar) nun beim direkten Konkurrenten im Kampf um den rettenden fünften Tabellenplatz, dem VfL Maschen, gewinnen.

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