ATSV-Handballer plagen Personalsorgen

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28. November 2009, 03:59 Uhr

Ahrensburg | Die Handball-Oberliga-Mannschaften des Ahrensburger TSV stehen am Wochenende erneut vor sehr schweren Aufgaben. Die von Thies Nowacki trainierten Frauen (Tabellendritter, 12:4 Punkte) treten heute beim Zweitplazierten SG Hamburg-Nord (13:3) an. "Die Partie steht unter den gleichen Vorzeichen wie das Spiel gegen Altona letzte Woche", erklärt Nowacki. "Hamburg-Nord spielt aus einer 5:1-Abwehr auf Tempo, also müssen wir vor allem den gegnerischen Gegenstoß stoppen". Die einzige Niederlage kassierte die SG gegen Spitzenreiter Alstertal-Langenhorn, zudem gab es ein Remis beim TSV Wandsetal. Ansonsten ist die Bilanz makellos.

Verzichten muss Nowacki auf Kirsten Vester (Ausland), doch Hoffnung besteht auf den ersten Einsatz einer Rückkehrerin. Kreisläuferin Carolin Fischer ist nach mehreren Jahren Studium in Würzburg in die Heimat zurückgekehrt und wird in Zukunft wieder für den ATSV auflaufen. "Wir hoffen, dass die Spielberechtigung bis zum Wochenende vorliegt", sagte Nowacki. "Damit würde sich die Personalsituation etwas entspannen."

Auch Männer-Trainer Tilo Labs plagen vor dem morgigen Spiel beim Spitzenreiter HSV Hamburg II (16 Uhr, Volksbankarena) Personalsorgen. Hinter dem Einsatz des Haupttorschützen Christoph Palder, der wegen Schulterproblemen nur eingeschränkt trainieren konnte, steht ein Fragezeichen. Zudem gab es in der Woche beim Training mehrere berufsbedingte Ausfälle zu beklagen. "Wir hatten leider keine gute Vorbereitung und treffen auf eine individuell starke Truppe, die körperlich sehr präsent ist." Lediglich bei Regionalligaabsteiger HG Norderstedt verlor die Bundesligareserve von Trainer Goran Stojanovic am zweiten Spieltag, danach gab es zuletzt sechs meist deutliche Siege. "Wir treffen auf eine ähnliche kompakte Deckung mit guten Torhütern wie gegen Barmbek", weiß Labs zu berichten. "Doch jetzt kommt auch noch ein sehr guter Angriff hinzu. Der HSV ist morgen klarer Favorit."

Ein Wiedersehen gibt es mit den Ex-ATSV-Spielern Max Ginders und Jörn Kammler, die im Sommer zum Aufsteiger wechselten und den Aufstieg in die dritte Liga anpeilen.

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