zur Navigation springen

Badminton : „Wir haben unseren Job gemacht“

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Schleswig 06 schafft nach dem 5:3 im Abstiegskrimi gegen den Berliner SC wieder den Klassenerhalt in der Regionalliga.

shz.de von
erstellt am 18.Feb.2014 | 08:06 Uhr

Als Schleswigs Engländer Arthur Cheung im zweiten Herreneinzel gegen Sebastian Nieke im dritten Satz mit 21:12 gewonnen hatte, war der entscheidende fünfte Punkt im Abstiegskrimi der Badminton-Regionalliga für Schleswig 06 unter Dach und Fach. Das gesamte Team stürmte auf den Engländer ein und beglückwünschte Cheung. Der Jubel war dennoch verhalten. „Trotzdem wich bei uns allen die ganze Anspannung. Wir wussten, dass wir unseren Job gemacht hatten“, erzählte Patrik Paustian nach dem 5:3 gegen den Berliner SC.

Danach war über eine Stunde Warten angesagt, dann erst kam die erlösende Nachricht aus Hamburg. Die SG Vechelde/Lengede hatte das letzte Spiel beim Horner TV mit 3:5 verloren, Schleswig 06 war als Tabellenfünfter aller Abstiegssorgen entledigt. „Das war schon nervenaufreibend“, gestand Paustian.

Der Sohn des Spartenleiters Peter Paustian hatte an der Seite des jungen Jed Arksey im zweiten Herrendoppel eine überzeugende Leistung geboten und die Berliner Helge Böhmer/Sebastian Nieke mit 21:10 und 21:14 besiegt. „Wir verstehen uns prächtig, das Doppel könnte Zukunft haben“, meinte Paustian. Daneben sorgten Arthur Cheung und Sam Dobsen in ihren Einzeln und als 1. Herrendoppel sowie Sarah Danzelmann für die Schleswiger Punkte. Auch die in der Nacht nachgereisten Vivian Knöpke und Niklas Walter kamen zum Einsatz, unterlagen aber im dritten Herreneinzel und im Damendoppel. Das war allerdings nicht entscheidend. „Trotzdem ein toller Einsatz der beiden“, meinte der Spartenleiter.

Für Schleswig 06 ist damit wieder eine Zittersaison mit dem Klassenerhalt glücklich zu Ende gegangen. Selbst wenn die Abstiegsangst bei den 06-ern ständiger Saisonbegleiter geworden ist, gewöhnen möchte sich Peter Paustian an den ständigen Klassenkampf nicht. „Unsere Wunschvorstellung wäre für die kommende Saison, mit einem festen Stamm antreten zu können, damit alles ein wenig planbarer wird“, sagte Paustian. Er will sich jetzt verstärkt um neue Spieler bemühen. „Im Damenbereich werden wir unsere Fühler nach Hamburg ausstrecken“, erklärte Paustian, der auch bei den Herren versuchen möchte, Verstärkungen aus der erweiterten Region zu bekommen. „Der Anteil der deutschen Spieler sollte wieder auf drei anwachsen.“

Sein Sohn Patrik wird jetzt noch ein paar Turniere spielen und dann „Badminton ein wenig herunterfahren“. „Ab dem Sommer geht es dann voll in die Vorbereitung. Ich freue mich auf die nächste Saison“, sagte der Sport- und Pädagogik-Student.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert