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Handball-Landesliga : „Wenn die verlieren, wollen wir da sein“

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Handball-Landesliga: HC Treia/Jübek stoppt den Alleingang der HSG Nord NF. Der HC bringt dem Spitzenreiter die zweite Niederlage bei. Das Saisonziel ist der Relegationsplatz.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2016 | 13:45 Uhr

Der Alleingang der HSG Nord NF ist vorerst gestoppt. Im Spitzenspiel der Handball-Landesliga musste sich der Tabellenführer bei Verfolger HC Treia/Jübek mit 36:35 (17:16) geschlagen geben, bleibt aber mit drei Punkten Vorsprung die führende Mannschaft. Treia/Jübek schob sich durch diesen Erfolg an der HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve vorbei auf Rang zwei. Im Rennen um die Meisterschaft zurückgefallen ist der TSV Hürup. In eigner Halle gab es gegen die HSG SZOWWW ein 25:26 (15:11).

„Nee, Lunte gerochen haben wir nicht“, kommentierte HC-Trainer Oliver Zube die Tabellensituation an der Spitze. „Platz eins ist wohl weg. Für uns geht es um Platz zwei, den wollen wir halten.“ Der zweite Rang berechtigt zur Relegation um den Aufstieg in die SH-Liga, in der der Verein die Männermannschaft wieder gerne sehen würde. An ein Straucheln der HSG Nord NF in den verbleibenden Spielen glaubt der HC-Trainer ohnehin nicht. „Die sind doch sehr stabil und müssten den Rest ihrer Spiele gewinnen.“

Oliver Zube freut sich lieber über die Entwicklung seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen. „Das Team spielt momentan einen sehr ansehnlichen Ball und die Stimmung in der Mannschaft ist gut.“ Insofern sieht die Tabellensituation wesentlich besser aus, als noch vor fünf Wochen. „Wir haben noch alle direkten Konkurrenten zu hause, das müssen wir nutzen“, sagt Zube vor dem allerdings schweren Auswärtsspiel bei der HSG SZOWW. „Bei denen ist das immer so eine Sache“, sagt Zube mit Respekt.

Und wenn es dann doch eine Marschroute im Meisterschaftskampf mit der HSG Nord NF geben sollte, lautet die: „Wenn die verlieren, wollen wir da sein.“

So war es auch im direkten Aufeinandertreffen in Silberstedt. Der HC Treia/Jübek hatte sich gut auf die Gäste eingestellt. „Wir wollten die starke zweite Welle des Tabellenführers verhindern. Das ist uns in der ersten Halbzeit gelungen“, kommentierte Co-Trainer Melf Rathmann die knappe 17:16-Führung zur Pause. Nach dem Wechsel erneut eine starke Phase des HC Treia/Jübek, der auf 26:20 wegzog. „Wir haben dann aber wieder ein wenig die Zügel schleifen lassen“, musste Melf Rathmann mit ansehen, wie die Gäste auf 26:27 herankamen. „Aber im Grunde genommen haben wir das Spiel immer kontrolliert. Der Sieg war nicht so knapp, wie es das Ergebnis aussehen lässt“, meinte Trainer Oliver Zube zum Spiel.

HC Treia/Jübek: Jacobsen (9), Kruse (8), Schütt (5), Hoyer (4), Schmidt (4), Rucha (3), Linde und Schnoor (je 1). HSG Nord NF: Haas (11), Jürgensen (6), Boyschau (6), Enewaldsen (5), Rump (5), Petersen und Nicolaisen (je 1).

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