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drei erste und ein zweiter platz auf dem chiemsee : Vier Wettfahrten reichen zum Titel

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Krönender Abschluss einer erfolgreichen Segel-Saison: Der Schleswiger Nik Willim gewinnt in Bayern die Deutsche Meisterschaft im Laser radial. Gesegelt wurde nur an einem Tag, ansonsten herrschte Flaute vor.

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2013 | 07:00 Uhr

Der „Audi Sailing Grand Prix” vor Seebruck am Chiemsee war von einem Tag Segeln und drei Tagen Warten geprägt. Trotzdem reichten die vier Wettfahrten im Laser radial dem Schleswiger Nik Willim, um den deutschen Meistertitel zu gewinnen. Nach dem Sieg bei der Jugendmeisterschaft ist das der zweite nationale Erfolg in dieser Saison für den 16-Jährigen mit der bunten Fellmütze. „Mit der Leistung und den Erfolgen in dieser Saison bin ich ziemlich zufrieden“, sagte der Lornsenschüler, für den am kommenden Wochenende noch eine gut besetzte Regatta vor Warnemünde auf dem Programm steht. Auf internationaler Ebene will der erfolgreiche Nachwuchssegler im kommenden Jahr unter die Top Ten bei den großen Meisterschaften kommen, danach folgt dann der Umstieg in den Laser Standard.

Am ersten Wettfahrttag auf dem Chiemsee wurden unter guten Bedingungen gleich vier Regatten gesegelt. Nik Willim legte mit drei Tagessiegen und einem zweiten Platz gegen 31 Konkurrenten eine ausgezeichnete Serie hin und führte vor dem Hamburger Leon Passlack (NRV) und Nick Heuwinkel vom Segel-Club Mardorf am Steinhuder Meer. „Der Wind drehte zwar sehr heftig, aber ich habe oft die richtigen Entscheidungen getroffen“, erzählte Willim. „Ein Vorteil war auch, dass ich mich selbst nicht so sehr unter Druck gesetzt hatte.“

Dass mit dieser Reihenfolge nach dem ersten Tag auch die Meisterschaft beendet sein würde, war zunächst nicht auszumachen. Aber am nächsten Tag schlug das Wetter um. Föhn kämpfte mit einer Westströmung. Aber weder der Föhnwind noch der Westwind konnte sich durchsetzen, Rennen fanden die nächsten Tage nicht mehr statt. „Natürlich wäre ich lieber noch weitere Wettfahrten gesegelt“, sagte der Segler vom Schlei-Segel-Club (SSC). „Aber Titel ist Titel.“ Langeweile kam trotzdem nicht auf, die Organisatoren vom Sailing Team Germany und dem Seebrucker Regatta-Verein hatten für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm gesorgt. „Da war immer was los“, meinte Willim.

Der Titel im Laser Standard ging an Tobias Schadewaldt (Wilhelmshaven), der seinen Teamkollegen Philipp Buhl (Sonthofen) auf Rang zwei verwies. Bei den Frauen im Laser Radial sicherte sich Olympiaseglerin Franziska Goltz (Schwerin) die Meisterschaft.

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