zur Navigation springen

Fussball : Sven Scherner will spielen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

TSV Friedrichsberg empfängt in der Verbandsliga IF Tönning. Trainer zieht positive Hinrunden-Bilanz.

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2014 | 06:02 Uhr

Mit drei Spielen weniger ist der TSV Friedrichsberg-Busdorf gegenüber der Verbandsliga-Konkurrenz im Soll. Die erste Nachholpartie am vergangenen Wochenende beim TSV Nordhastedt fiel aus und muss nachgeholt werden. Auch die heutige Partie gegen IF Tönning (14 Uhr) steht auf der Kippe. „Wir wollen auf jeden Fall spielen“, sagt Trainer Sven Scherner, der bis auf den am Knöchel verletzten Mats Oke Callsen (Bänderriss) den kompletten Kader zur Verfügung hat.

Nach der langen Winterpause will das Team unbedingt wieder ein Punktspiel bestreiten. „Wir sind über zweieinhalb Monate aus dem Spielfluss. Das war die bisher längste Pause. Es wird Zeit, dass wir wieder den Rhythmus finden“, sagt der Coach. Das Testspiel gegen den VfR Schleswig musste wegen der schlechten Platzverhältnisse abgesagt werden. „Der Boden war noch nicht durchgetaut. Spiel und Training wären noch zu früh gewesen“, erklärte Fußball-Obmann Steffen Greggersen. Was blieb, war eine Vorbereitung am Rande des Spielfeldes. Scherner: „Eine Bewegungseinheit eben, mehr nicht.“

Für den Trainer kommt es jetzt darauf an, schnell „wieder das Spielverständnis“ zu finden. „Der Rest wird sich zeigen und ergibt sich dann von selbst. Darauf setzten wir den Schwerpunkt“, sagt Scherner, der mit großer Zufriedenheit auf die erste Hälfte der Saison 2013/14 zurückblickt. „Unser Ziel, den siebten Rang aus der Spielzeit 12/13 zu verbessern, haben wir mit dem sechsten Platz bereits erreicht. Erfreulicherweise haben wir uns in spielerischer Hinsicht erneut weiter entwickelt und verdientermaßen im oberen Drittel etabliert“.

Die Friedrichsberger Vorgabe zu Saisonbeginn lautete nach dem 34. Spieltag 60 Punkte auf dem Konto zu haben. „Wir sind mit 30 Zählern aus 17 Partien auf dem besten Weg dahin“, sagt Scherner. „Viel dazu beigetragen hat unsere starke Defensivarbeit. Trotz der Niederlage im letzten Spiel vor der Winterpause, als wir bei 2:0-Führung und personeller Überzahl noch mit 3:5 verloren haben, haben wir mit nur 21 Gegentreffern die zweitbeste Abwehr der Liga.“

Die Saison begann für den TSV gleich mit drei Auswärts-Begegnungen, in denen die Blau-Weißen schon „Duftmarken setzten“. Dem 3:1 in Löwenstedt folgte ein 4:0 beim MTV Tellingstedt. Auch beim 2:2 bei Titelanwärter Risum-Lindholm überzeugte das Team.

Im ersten Heimspiel Mitte August trotzte man mit einem 0:0 gegen den VfB Nordmark Flensburg einem weiteren Topfavoriten einen Zähler ab. Erstmals geschlagen geben musste sich der TSV vier Tage später mit 2:4 beim mittlerweile souveränen Spitzenreiter ETSV Weiche II. Diese Niederlage warf das Team jedoch nicht aus der Bahn. Es wurde kontinuierlich weiter gepunktet und als im Oktober vier Heimspiele am Stück auf dem Programm standen, präsentierten sich die Scherner-Schützlinge gegen Nordmark Satrup (4:0), die 08-Reserve (6:2), IF Stern (4:2) und Langenhorn-Enge (4:0) als „Torfabrik“.

Als in den ersten Spielen mit Dennis Möller, Jan-Malte Stürken und Neuzugang Harm Ohm drei wichtige Akteure verletzungsbedingt ausfielen, hatte der Coach den großen Vorteil, dass viele seiner Spieler auf fast allen Positionen eingesetzt werden konnten und er so etliche Alternativen in allen Mannschaftsbereichen hatte. „Wir waren von allen Gegnern sehr schwer auszurechnen. Das trug auch dazu bei, dass wir unsere frühere Auswärtsschwäche ablegen und auf fremden Plätzen immerhin schon zwölf Punkte geholt haben.“

Für die Rückrunde bleibt Sven Scherner Optimist: „Wir alle haben viel Selbstvertrauen und wollen unsere Leistung nochmals steigern. Vielleicht ist am Ende sogar eine Platzierung unter den Top vier möglich.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert