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Starke Leistung im Vierer

vom

97. Internationalen Hügelregatta in Essen: Schleswigs Domschulruderer Eike Kutzki in guter Form

shz.de von
erstellt am 16.Mai.2013 | 03:59 Uhr

essen | Mit zwei Siegen im Vierer ohne Steuermann unterstrich Eike Kutzki vom Domschulruderclub Schleswig (DRC) bei den Regatten auf dem Baldeneysee in Essen seine gute Form. Rund 1300 Aktive aus 17 Nationen, darunter die gesamte deutsche Ruderelite inklusive der Olympiasieger des Deutschlandachters und des Doppelvierers trafen sich zum Auftakt der internationalen Rudersaison.

Über die Langstrecke in Leipzig und die deutschen Kleinbootmeisterschaften in Duisburg hatte sich Eike Kutzki gemeinsam mit seinem neuen Partner Arne Schwiethal aus Ratzeburg einen Platz im Riemenbereich des U23-Nationalkaders des Deutschen Ruderverbandes erkämpft. Zum Auftakt der Hügelregatta mussten sich die acht besten Riemenzweier Deutschlands im sogenannten Mittelboot den Augen des Bundestrainers stellen. Insgesamt waren fünf deutsche Boote und jeweils ein Vierer aus Polen und Frankreich am Start. Die Norddeutsche Renngemeinschaft um Kutzki setzte sich bereits auf den ersten 500 m vom Feld ab. Der Vorsprung von einer knappen Bootslänge wurde über die olympische Distanz von 2000 m bis ins Ziel gehalten. Torben Johannesen (Hamburg), Jan Bernhard (Hamburg), Arne Schwiethal (Ratzeburg) und Eike Kutzki hatten sich damit als erster deutscher Vierer für den zweiten Regattatag qualifiziert.

Am zweiten Tag war der Sieg noch deutlicher. Bei äußerst schwierigen Bedingungen mit stürmischen Böen und Regenschauern gelang dem Team bereits kurz nach Start einen Vorsprung von über einer Bootslänge. Im Ziel hatte die Crew zehn Sekunden Vorsprung vor dem folgenden Boot - eine Leistungsdemonstration.

Für Eike Kutzki waren insbesondere die Viererrennen eine Leistungsbestätigung im Hinblick auf das Saisonziel U-23 WM in Linz (Österreich). "Die Rennen im Vierer haben enormen Spaß gemacht und das Boot, kam trotz der kurzen Vorbereitung gut ins Laufen", kommentierte Kutzki das Ergebnis. Nun gilt es für die Schleswig-Ratzeburger Kombination sich wieder im Riemenzweier auf die kommende zweite Kleinbootüberprüfung des DRV Ende Mai in Brandenburg vorzubereiten.

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