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Starke Böen zwangen zum Abbruch ;

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erstellt am 11.Mai.2013 | 03:59 Uhr

flensburg | Torsten Bastiansen stand mit der Schwarzbrot-Stulle in der Hand auf der Terrasse der Seglervereinigung (SVF). Eigentlich hätte der Steuermann der "Veolia"(X-38) sein Pausenbrot an Bord essen sollen, aber die Flensburger Pilsener Sternregatta war bereits am Mittag vorüber. Gute vier bis fünf Windstärken aus Südwest, in Böen sogar bis sieben Beaufort hatten bei einigen Schiffen für viel Bruch und für die Aufgabe einiger Teilnehmer gesorgt. Ingolf Diedrichsen beendete daraufhin nach der ersten gesegelten Wettfahrt die Regatta. "Aus Verantwortung für die Segler haben wir abgebrochen", sagte der Wettfahrtleiter. "Außerdem war nicht zu erwarten, dass der Wind weniger werden sollte."

Bei der vorgezogenen Siegerehrung gab es Beifall für die Entscheidung und für den Job der Wettfahrtleitung allgemein. "Sehr interessante Kurse. Schade, dass nicht mehr lokale Crews am Start waren", kommentierte Bastiansen. Der Skipper hatte mit seinem Team die gestrige Wettfahrt in der ORC-Klasse gewonnen. "Dieses Format ist bestes Manövertraining", sagte Knut Freudenberg, der zum Auftakt mit der "Halbtrocken" (First 36.7) die Gesamtwertung der ersten drei ORC-Rennen für sich entschieden hatte.

Beide Teams würden sich für eine dritte Auflage der Sternregatta stark machen, ebenso wie Ralf-Dieter Preuß, der mit der "M.O.D." die Einheitsklasse C-55 mit vier Wettfahrtsiegen überlegen gewann. "Das war höchst interessantes Segeln", sagte der Hamburger, der eine Pokal-Verteidigung für das kommende Jahr ankündigte.

Die Tendenz zu einer dritten Auflage des Formates besteht bei der Regattagemeinschaft Fahrensodde durchaus. "Auf jeden Fall würde es nicht mehr an Himmelfahrt und keine Zweitagesveranstaltung sein", erklärte die SVF-Sportwartin Ines Rode. Ergebnisse: regattagemeinschaft.eu

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