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HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen schlägt Oldenburg II : Starke Abwehr sichert den Heimsieg

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Erfahrung siegt über Jugend? Das wäre zu einfach. Der Auftritt der Handball-Frauen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen (OKT) in der 3. Liga gegen den VfL Oldenburg II bot den 100 Zuschauern in der Kropper Geestlandhalle weitaus mehr.

Mit einer starken Abwehrleistung zogen die Gastgeberinnen Oldenburg schon in der Anfangsphase der Partie den Zahn und siegte auch in der Höhe verdient mit 29:16 (17:10). Damit sicherte sich die HG den Anschluss ans Mittelfeld.

Aus einer sehr beweglichen 6:0-Abwehrformation wurde um jeden Ball konsequent gefightet. In den ersten fünf Minuten hatte Oldenburgs Rückraum-Rechte Lisa Prante noch drei Mal in Folge getroffen und ihre Mannschaft im Spiel gehalten. Fortan blockte die OKT-Abwehr Prantes Rückraumwürfe, wenn ein Ball durchkam, war Torhüterin Sophie Fasold zur Stelle. Mit schnellem Umschaltspiel taten sich immer wieder Chancen für die HG auf, die meist genutzt wurden. So zog OKT von 7:3 (9. Minute) auf 13:7 (20.) davon.

VfL-Trainerin Alexandra Hansel nahm bereits in der ersten Halbzeit innerhalb von acht Minuten zwei Auszeiten, um ihre jungen Spielerinnen neu einzustellen. Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten war bei den jungen Oldenburgerinnen bereits sichtlich geschwunden. Das machten sich die Gastgeberinnen mit konzentriertem und konsequentem Abwehr- und Angriffsspiel zunutze und führten zur Halbzeit mit 17:10.

Die zweite Halbzeit begann mit einer taktische Umstellung von VfL-Trainerin Hansel. Oldenburg spielte nun mit dem siebten Feldspieler, also im Angriff ohne Torfrau Mareen Rump. Doch mit diesem Schachzug erwies die Trainerin ihrer Mannschaft einen Bärendienst. Bis zur 35.Spielminute war OKT auf 21:10 davon gezogen. Es war einfach: Balleroberung und dann der Wurf ins leere VfL-Tor. Hansel hielt bis Spielende an dieser Taktik fest.

Ein besseres Händchen hatte HG-Trainer Olaf Keck. Seine Wechsel führten nicht zum Bruch im Spiel, alle Spielerinnen fügten sich nahtlos ins Geschehen ein. „Wir haben durch unser aggressives Abwehrspiel dem Gegner schon in den ersten zehn Minuten den Schneid abgekauft. Bei uns passte alles!“, äußerte sich Keck hoch zufrieden über die Leistung seines Teams.

HG OKT: Sophie Fasold, Femke Lobstaedt - Anita Ewert (3 Tore) , Sarah Greinke, Caja Lübker (1), Sarah Jörgensen (3), Greta Nissen, Franziska Peters (6), Raphaela Steffek (3), Imke Seidel (6/3), Alke Trceziok (1), Anna Detlefsen (1), Katrin Rohwer (4).

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