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Handball : SH-Liga: Zwei überaus wichtige Heimsiege

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Schleswig IF steigert sich beim 34:26 gegen die HSG Tarp-Wanderup II stetig. Der HC Treia/Jübek erfüllt Pflichtaufgabe gegen Herzhorn.

shz.de von
erstellt am 25.Feb.2014 | 08:09 Uhr

Mit einem Heimsieg im Derby gegen die HSG Tarp-Wanderup II verbuchte SH-Ligist Schleswig IF zwei immens wichtige Punkte auf der Habenseite. Nach ausgeglichener erster Halbzeit steigerte sich die Mannschaft von Melf Carstensen zusehends und siegte am Ende deutlich.

Der HC Treia/Jübek hatte am Ende eines intensiven Spiels mit 25:20 (12:8) gegen den MTV Herzhorn die Nase deutlicher vorn, als das Ergebnis es ausdrückt.


Schleswig IF – HSG Tarp-W. II 34:26 (16:14)
Für die Gäste aus Tarp war es die wohl letzte Möglichkeit, sich im Kampf um den Ligaverbleib zu Worte zu melden. Entsprechend engagiert legten die Gäste los und zogen schnell auf 8:4 (12.) davon. SIF wirkte in dieser Phase verunsichert und fand erst nach der Hereinnahme der zweiten Torfrau Ulrike Barten besser in die Partie. Dank Bartens Paraden zogen die Schleswigerinnen beim 11:11 (26.) erstmals gleich und lagen zur Pause sogar knapp in Front.

Nach dem Wechsel steigerte sich SIF nochmals, vor allem die gute Defensive war nun Wegbereiter zahlreicher Kontertreffer. Aus einer solchen Situation entwickelte sich auch die spielentscheidende Szene. Die sehr gut aufgelegte Svenja Discher traf per Konter zum 20:16 (41.), zudem verlor Tarp in dieser Szene mit Levke Worm ihre beste Schützin. Die A-Juniorin hatte Discher von hinten in Wurfarm gegriffen und sah die Rote Karte.

Von nun an wurde das Geschehen einseitig, mit ein wenig mehr Konzentration im Abschluss hätte SIF sogar noch deutlicher gewinnen können.

Schlussendlich war Carstensen mit dem 34:26-Endstand jedoch hoch zufrieden: „Die Mannschaft hat sich nach schwachem Beginn stetig gesteigert und ihre Qualitäten gut ausgespielt“.

Der Kampf um die Klasse geht jedoch sofort weiter, nächstes Wochenende steht gegen Hohn-Elsdorf bereits das nächste Kellerduell auf dem Programm.

Schleswig IF: Wedekind, Barten – Treske, Kuhnt (8), Puttins (7), M. Lübker (6), Discher (8), Thede (1), Behnke (1), N. Lübker (2), Kasischke (1)


HC Treia/Jübek – MTV Herzhorn 25:20 (12:8)
Beide Mannschaften standen mit dem Rücken zur Wand und mussten gewinnen. Der HC, um die Möglichkeit zu behalten, die Abstiegsränge irgendwann einmal zu verlassen und der MTV, um nicht in diese zu rutschen. Beim Stand von 20:10 in der 45. Minute war die Partie für den HC Treia/Jübek entschieden. Der HC hatte in der Folge die Möglichkeit, kräftig durchzuwechseln. „Die Wechselei hat den Spielfluss etwas unterbrochen. Die eingewechselten Spielerinnen haben ihre Sache gut gemacht. Aber es ist immer schwierig, lange auf der Bank zu sitzen und dann noch Bäume auszureißen“, meinte Marco Heßel.

Der HC-Trainer und sein Team hatten sich intensiv auf den MTV und vor allem Maike Langenberg vorbereitet. „Wir erwarteten eine druckvolle Rückraumreihe. Durch die Verletzung von Langenberg und anderer Leistungsträger, präsentierte sich ein anderer Rückraum, den wir anfangs viel zu offensiv bekämpften“, analysiert Heßel.

Nach fünf Minuten beorderte der Coach seine Deckung zurück. Mit Erfolg. Ein 9:0-HC-Lauf gestützt auf eine sattelfeste Abwehr und einen ideenreichen Angriff brachte einen entscheidenden Vorsprung.

Ein Sonderlob hatte Heßel für seine Torfrau Susann Kaus übrig: „Susi war drei Wochen verletzt. Was sie in diesem Spiel gehalten hat, war ganz stark.“

HC Treia/Jübek: Kaus - Priebus (2), Steltner (1), Schmidt (8), Roos, Bartelsen, M. Clausen (5), J. Clausen (4/4), Seehusen (5), L. Clausen, Paulsen, Feist, Schoor, Hansen.

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