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Handball : SH-Liga-Frauen in Silberstedt und Schleswig gefordert

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Der HC Treia/Jübek empfängt den SV Preußen Reinfeld (Sbd., 19 Uhr), Schleswig IF spielt gegen die HSG Holstein/Kronshagen (So., 17 Uhr). Für beide Mannschaften Spiele auf Augenhöhe.

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erstellt am 20.Nov.2015 | 17:10 Uhr

In der SH-Liga der Handball-Frauen haben die beiden Vertreter aus dem KHV Schleswig Heimrecht. Der HC Treia/Jübek empfängt den SV Preußen Reinfeld (Sbd., 19 Uhr), Schleswig IF spielt gegen die HSG Holstein/Kronshagen (So., 17 Uhr). Für beide Mannschaften Spiele auf Augenhöhe.

Trotz einer „unterirdischen Mannschaftsleistung“, wie der HC Treia/Jübek auf seiner Facebook-Seite freimütig einräumt, gewann das Team von Trainer Thomas Engler am vergangenen Wochenende bei der HSG Holstein/Kronshagen mit 30:26 und machte als Tabellenfünfter der SH-Liga auf dem Weg in die Spitzenregion weiter Boden gut. Die Formulierung „unterirdisch“ kommt aus der Mannschaft und ist die Übersetzung der „Unzufriedenheit des Trainers. „Die hab’ ich wohl deutlich zum Ausdruck gebracht“, sagt Thomas Engler. Seine Beweggründe: „Die Mannschaft etwas zu kitzeln und aus der Komfortzone herauszuholen. Wir dürfen nicht zu früh zufrieden sein.“ Das gilt auch für die heutige Partie gegen den SV Preußen Reinfeld. Der Tabellensiebte ist mit zwei Minuspunkten mehr belastet. Engler hofft, dass die Heimbilanz mit bisher nur einem Sieg im Derby gegen Schleswig IF weiter aufgebessert wird.

Gegen eine Optimierung hat auch Timo Piontek nichts, warum auch  ? „Wir können nicht mit einem wurfgewaltigen Rückraum aufwarten, wir müssen uns unsere Tore erspielen“, sagt der Trainer von Schleswig IF, der gegen die HSG Holstein/Kronshagen (So., 17 Uhr) und ihren Trainer André Böhrensen auch auf einen Mitspieler aus Kreisauswahl-Zeiten trifft. „Aber das war als 14-Jähriger“, lacht der mittlerweile 35-jährige SIF-Coach. Für den Trainer endete sein „zweites, oder drittes Spiel nach der Übernahme“ des Jobs vor fast einem Jahr mit einem Unentschieden in Kiel. „Das passte André Böhrensen nun gar nicht“, erinnert sich Piontek gern, möchte aber am Sonntag nicht Ähnliches erleben. „Die Punkte wollen wir behalten.“ Kiel sei auch eine flinke und spielfreudige Mannschaft. Piontek: „Wichtig für uns ist, dass wir mehr Torgefahr von neun Metern ausstrahlen und unser Spiel über die Außen verbessern“ – dann klappt es vielleicht gegen die Kieler.

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