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Renn-Slalom in Eggebek: Lokalmatador Björn Dau im Pech

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Deutsche Rennslalom Meisterschaft in Eggebek: Ralph Noelle und Mario Fuchs siegten

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 03:59 Uhr

eggebek | "Nach so einer Veranstaltung bereue ich nicht, dass ich nach 30 Jahren Pause das Slalomfahren wieder angefangen habe", lobte Reinhard Stoldt aus Tangstedt. Und auch Ditmar Klauza aus Westensee sparte nicht mit Lob: "Sehr gute Organisation, Zeitplan genau eingehalten, sauschneller Track. Diese Veranstaltung ist ein Aushängeschild für unseren Sport."

Zum Glück für die Teilnehmer und die veranstaltenden Motorsportfreunde Idstedt waren bei den Läufen um die deutsche Rennslalom-Meisterschaft in Eggebek die angekündigten Regenschauer ausgeblieben.

Als Spitzenreiter kam Christian Laumann aus Weinheim nach Eggebek. Mit einem zweiten Platz und einem Klassensieg sammelte der BMW-Pilot weitere 69,8 Punkte und verteidigte seine Spitzenposition. Trotz seiner zwei Erfolge in der Gruppe G reichte es für Roland Wallrab nicht ganz für den Platz an der Spitze. Der Gersfelder buchte 73,2 Punkte auf seinem Konto und liegt nur noch einen Punkt hinter Laumann. Dritter der Gesamtwertung ist nun Ralph Noelle aus Herdecke. Der BMW-Pilot konnte seinem Punktekonto 68,8 Zähler gutschreiben. Dabei profitierte er allerdings auch vom Pech des Dülmeners Markus Hirrig, der seinen BMW nach einem klaren Klassensieg am Sonnabend bei der zweiten Veranstaltung mit einem gerissenen Keilriemen abstellen musste.

Pech hatte auch Lokalmatador Björn Dau, der sich mit seinem Bruder Morten ein Fahrzeug teilt. Während Morten seine drei Wertungsläufe in großartiger Manier absolvierte und Klassenrang zwei herausfuhr, musste Björn vor seinem dritten Durchgang passen: Motorschaden! In einer mehrstündigen Aktion wurde dem Honda über Nacht ein neuer Motorblock "eingepflanzt", und am zweiten Tag zeigte Björn dann sein fahrerisches Potenzial. Er fuhr hinter dem Doppelsieger Christian Müller aus Berlin auf den zweiten Platz in der Klasse und erreichte als Elfter der Gesamtwertung das beste Resultat eines schleswig-holsteinischen Piloten.

Mario Fuchs aus Grafschaft verschenkte einen wahrscheinlichen Doppelerfolg gleich im ersten Wertungslauf. Der Mitsubishi-Pilot verpasste einen Abbieger, musste eine kurze "Ehrenrunde" drehen und verlor so knapp acht Sekunden. Zu viel, es reichte "nur" zum vierten Gesamtrang. Am zweiten Tag dagegen hielt sich Fuchs schadlos und setzte sich zwar knapp, aber dennoch souverän durch.

Für Aufregung in der letzten Klasse des Slalom-Wochenendes sorgte unfreiwillig Jörg Gröndahl aus Hamburg. Nach einem gebrochenen Uniball-Gelenk verlor das rechte Vorderrad den Halt. Der BMW-Pilot brachte sein Fahrzeug gekonnt zum Stehen. Mit Hilfe zahlreicher Sportwarte und eines Wagenhebers konnte das defekte Fahrzeug von der Strecke geschoben werden.

Die Teilnehmer aus dem Kreis Schleswig-Flensburg hielten sich beachtlich. MSF-Pilot Morten Dau fuhr die Plätze zwei und vier heraus, sein Bruder Björn einmal Rang zwei. Harry Holz vom MSC Tarp kam auf die Plätze vier und drei. Die MSF-Piloten Jörg Schweder (7 und 9) und Ralf Lindemeyer (10 und 11) fuhren auf Mittelfeld-Platzierungen. Das Tarper Quartett Marion Braas (11. und Ausfall), Ingo Braas (2 x 12.), Daniel Schmandt (2 x 13.) und Michel Hansen (2 x 6.) hatte einen guten Einstand.

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