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Proteste erfolgreich: Spiele neu angesetzt;

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erstellt am 10.Mai.2013 | 03:59 Uhr

flensburg | "Es gibt also doch noch Gerechtigkeit", sagte Ingo Nommensen (TSB Flensburg) und auch für Trainer Detlev Hinrichs (FC Angeln) war das Vertrauen in die Verbandsgerichtsbarkeit wieder hergestellt. Mit Genugtuung nahmen der Fußball-Obmann des TSB Flensburg und auch die Offiziellen des FC Angeln das Urteil des Sportgerichts des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV) auf. Die am Ostermontag ausgefallene Partie der Fußball-Verbandsligisten TSB Flensburg gegen die SG Geest 05 und das Spiel des FC Angeln gegen BW Wesselburen werden vom Spielausschuss neu angesetzt, ein Termin steht allerdings noch nicht fest.

Der FC Angeln hatte die Partie wegen Unbespielbarkeit das Platzes in Steinfeld aus Witterungsgründen bei Staffelleiter Frank Willer abgesagt. Willer hatte daraufhin unter Hinweis auf Paragraf 34 der Spielordnung des SHFV das Spiel kurzfristig nach Wesselburen verlegt.

Der FC Angeln war nicht angetreten, was zu einem Ordnungsgeldbescheid sowie einer Wertung des Spiels mit 0 Punkten und 0:5 Toren gegen Angeln führte. So handhabte es auch der TSB Flensburg. Das Sportgericht hatte diese Entscheidung des Spielausschusses bestätigt.

Jetzt bekamen die betroffenen Vereine Recht. "Der Auffassung des Sportgerichts vermag sich das Verbandsgericht nicht anzuschließen", heißt es in der Urteilsbegründung. Weiter: "Von den Grundsätzen Fairness und Chancengleichheit für die beteiligten Mannschaften soll und darf nur abgewichen werden, wenn wirklich völlig außergewöhnliche Ereignisse vorliegen. Absagen wegen der Unbespielbarkeit von Plätzen sind aber geradezu typisch für den Spielbetrieb, was in der laufenden Saison deutlich zu erkennen ist. Die Situation, dass bereits ein enger Terminplan vorliegt, reicht jedenfalls aus Sicht des Verbandsgerichts in keinem Fall aus. "Ich finde das mehr als gerecht", kommentierte Detlev Hinrichs am Rande der Partie gegen den VfB Schuby den Ausgang des Verfahrens. "Ich hoffe, dass das Urteil richtungsweisend ist und nicht weiter nicht über die Köpfe der Vereine hinweg entschieden werden wird."

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