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Handball : Nichts zu holen für die SH-Liga-Teams

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Frauenteams von Schleswig IF und HSG Kropp-Tetenhusen II unterliegen ihren Gegnern deutlich. Tabellenführer SG Todesfelde eine Nummer zu groß.

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2014 | 17:00 Uhr

Nichts zu holen gab es für die Handballerinnen von Schleswig IF im Nachholspiel gegen die HSG Henstedt-Ulzburg II. Gegen einen in allen Belangen überlegenen Gegner unterlag die Mannschaft von Melf Carstensen mit 23:28 (11:14). Ohne Chance war auch die HSG Kropp-Tetenhusen II beim Tabellenführer SG Todesfelde/Leezen und unterlag sehr deutlich mit 20:35 (8:18).


Schleswig IF – HSG Henstedt II 23:28 (11:14)
Im Vorfeld dieser Partie rechneten sich die Schleswigerinnen durchaus etwas aus, auf dem Parkett mussten sie dann jedoch neidlos die Stärke des Gegners anerkennen: „Henstedt-Ulzburg war besser, als ich es erwartet hatte“, konstatierte Trainer Melf Carstensen. „Die haben ein starkes Tempospiel aufgezogen und hatten zudem drei richtig gute Schützen aus dem Rückraum. Da war einfach nicht mehr drin.“

Schon frühzeitig musste Schleswig IF den Gegner ziehen lassen, geriet nach dem 2:2 (6.) schnell mit 3:8 (14.) in Rückstand. Anschließend bemühten sich die Schleswigerinnen zwar redlich, eine Wende war jedoch zu keinem Zeitpunkt zu erkennen. Der 11:14-Pausenrückstand hielt sich noch in Grenzen, doch direkt nach Wiederbeginn zogen die Gäste auf 18:12 (35.) davon und sicherten sich über 25:18 (51.) einen ungefährdeten Sieg.

 

Schleswig IF: Wedekind – Treske, Kuhnt (9), Mitzkus, Puttins (3), M. Lübker, Thede (1), Behnke (7), Krone, N. Lübker (3), Kasischke.

Der große Unterschied hatte einen Namen. Franziska Haupt war beim Spitzenreiter, der letztlich mit 35:20 (18:8) überdeutlich gewann, die herausragende Spielerin, die nicht nur als Vollstreckerin glänzte sondern auch ihre Mitspielerinnen geschickt einsetzte.

Trotz der klaren Niederlage war HSG-Trainer Gunnar Schlott gar nicht mal unzufrieden. „Wir konnten in den ersten zehn bis fünfzehn Minuten dagegenhalten, haben aber auch, nach dem sich Todesfelde abgesetzt hat, nicht den Kopf in den Sand gesteckt und weiter gekämpft“, sagte der Coach und lobte besonders Judith Lenz, die ihr bestes Spiel im Trikot der HSG machte und sich selbst mit acht Toren belohnte.

Bis zum 6:4 (12.) konnte Kropp-Tetenhusen II noch hoffen. Dann zog der Spitzenreiter das Tempo an, setzte sich über 10:4 und 17:7 auf 18:8 zur Pause ab. „Wir hatten uns in der Kabine vorgenommen, Todesfelde nicht widerstandlos ziehen zu lassen“, meinte der HSG-Coach. Das glückte anfänglich. Dann aber schlichen sich viele technische Fehler auf Seiten der HSG Kropp-Tenhusen ein. Tabellenführer Todesfelde bestrafte diese Ballverluste eiskalt mit Tempogegenstößen und schraubte die Führung in die Höhe.

 


HSG Kropp/Tetenhusen II: Schlichting – Lenz (8), Niese (6), Jöns (2), Hermann (1), Sieck-Pahl (1), Nora Petersen (1), Naeve (1), Nina Petersen, Götzien.

 

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