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Nathalie Fritzke verteidigt die Führung

vom

Finale der 14. Angeliter Laufserie in Satrup: Müllers Aus in der vorletzten Runde beschert Farah den Gesamtsieg

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erstellt am 28.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Satrup | Die Serie endete genauso, wie sie begann. Stürmische Wind und gefühlt bitterkalte Temperaturen sorgten auch beim Finale der 14. Angeliter Laufserie für raue Rahmenbedingen. Zum Abschluss der Bahnlaufserie standen auf dem Sportplatz am Satruper Freibad die Rennen über 5000 Meter und 2000 Meter an.

Mit einem starken Rennen im Wind wiederholte Nathalie Fritzke von der LG Flensburg ihren Vorjahreserfolg in der Gesamtwertung der Frauen. Die 23-jährige gewann den Finallauf über 5000 Meter in 20:56,4 Minuten vor Vereinskameradin Kirsten Sellmer (21:32,0 Min.) und Heidi Ludwig vom STV Sörup (23:12,4 Min.).

Mit einem neuen Landesrekord der Seniorinnen W 70 sorgte Hannelore Klaus vom Borener SV in 26:51,7 Minuten noch für eine kleine sportliche Zusatznote in der Frauenkonkurrenz.

Bei den Männern schien bis zwei Runden vor dem Ende der Laufserie, bei der die Athleten zuvor bereits 3000 m in Schleswig und 10 000 m in Fahrdorf absolviert hatten, alles auf einen ungefährdeten Seriensieg des Büdelsdorfers Philipp Müller hinauszulaufen. Insgesamt über 40 Stadionrunden lang hatte der 32-Jährige von der Eider das Tempo auf den Tartanbahnen vorgegeben, ehe ihn in Satrup auf der vorletzten Runde ein plötzliches Stechen in der Wade ausbremste und zur vorzeitigen Aufgabe zwang. Müllers Pech machte den Weg frei für den stets in der Verfolgerrolle laufenden Jugendläufer Mansor Farah vom STV Sörup. Der 17-Jährige gewann dadurch in 16:54,4 Minuten das Rennen über 5000 Meter und sicherte sich so als schnellster Läufer, der alle drei Rennen beendete, auch den Gesamtsieg der Serie. Sönke Peters (Spiridon Schleswig/ 19:56,6 Min.) und Nawid Amini (Borener SV/ 20:05,2 Min.) folgten in Satrup auf den weiteren Plätzen.

Bei den Nachwuchsläufern stand das Rennen über 2000 Meter im Blickpunkt. Mit viel Enthusiasmus drehten die jungen Läufer ihre fünf Stadionrunden. Julia Gröling vom Bredstedter TSV hatte in 7:26,6 Minuten auch hier einmal mehr die Nase vorn.

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