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Mit dem Nordwind "Vento" zum Regattasieg

vom

Schleswiger H-Boot-Team der "Feine Art" gewinnt gegen große Konkurrenz zum ersten Mal den Alpenpokal auf dem Gardasee

shz.de von
erstellt am 03.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Schleswig/Malcesine | Im vergangenen Jahr noch auf einem gutem vierten Platz, jetzt sogar ganz oben auf dem Treppchen. Das war wirklich die "Feine Art", wie die H-Boot-Crew Helmut Clausen, Charly Wüstenberg und Marc Müller zum ersten Mal den Alpenpokal auf dem Gardasee gegen 30 Boote aus vier Nationen für sich entschied. "Da hatten wir natürlich allen Grund zum Feiern", beschrieb Müller das ausgelassene Landprogramm nach dem Erfolg auf dem italienischen Alpensee. Es war der 30. Alpenpokal vor Malcesine.

Mit Platz vier und einer nicht beendeten Regatta sah es zunächst gar nicht nach dem Gesamtsieg des Schleswiger H-Boot-Trios aus. Aber mit zwei Tagessiegen am zweiten Wettfahrttag ging es dann Richtung Spitzenplatz, der am letzten Regattatag mit einem dritten Rang vorzeitig gesichert wurde. "Zum letzten Rennen brauchten wir gar nicht mehr anzutreten", kommentierte Müller erfreut den unerwarteten Gesamtsieg. Die Wettfahrtleitung hatte die letzten Rennen auf den frühen Vormittag gelegt, dann herrscht der "Vento", ein kräftiger Nordwind, der im Laufe des Vormittags immer mehr abnimmt und ab 12 Uhr auf Süd dreht. "Das ist dann der schwächere Ora", erklärt Müller die nahezu täglich sich wiederholenden Bedingungen auf dem Gardasee.

Mit der guten Binnensee-Erfahrung startet der nächste Coup der Norddeutschen Crew auf der "Feine Art" beim H-Boot Sommerpokal des Münchner Yacht Club auf dem Starnberger See. Das diesjährige Motto "Little Oktoberfest" lässt nicht nur interessante Wettfahrten auf dem Wasser vermuten. Zudem ist die Wettfahrt der 70 Boote für das Team um Helmut Clausen ein guter Test für die im Oktober auf dem gleichen Revier stattfindenden Deutschen Meisterschaften.

Dass die Schleswig/Kappelner H-Boot-Segler sich auch auf der Ostsee bestens zurechtfinden, hat das Team auch bei der Ranglisten-Regatta im Rahmen der Warnemünder Woche bewiesen. Zwar waren dort nur neun Boote am Start, aber es "war hochrangig besetzt". Am Start diesmal die "Art Brut" (GER 1689) mit Eigner und Steuermann Marc Müller. Mit an Bord: Kai Spranger, Henning Herges und Helmut Clausen. Unter den neun Booten belegte die Crew am Ende Platz vier. "Für mich als Steuermann war das ein absolutes Highlight, in so einer guten Konkurrenz vorne mitsegeln zu können", freute sich der Schleswiger Müller über die Platzierung. "Das waren wirklich alles sehr enge Rennen, meistens ging es Boot an Boot durchs Ziel."

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