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tabellenführer hsg kropp-Tetenhusen ohne mühe : Kropper Abwehr kaum zu überwinden

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

In der Handball-Oberliga der Frauen lässt beim 20:15-Sieg des Tabellenführers HSG Kropp-Tetenhusen gegen Lauenburg nur die Chancenverwertung Wünsche offen.

Eine glänzende Abwehrleistung der HSG Kropp-Tetenhusen war der Garant für einen ungefährdeten Erfolg in der Handball-Oberliga der Frauen. 20:15 (8:7) gewann der Tabellenführer am Sonnabend das Heimspiel gegen den Lauenburger SV – ein Endergebnis, das an längst vergangene Handballzeiten ohne schnelle Mitte erinnert.

Entschleunigung war Trumpf beim 13. Saisonsieg der Kropperinnen. „15 Gegentore sind schon richtig gut, 20 eigene Treffer dagegen weniger“, resümierte HSG-Trainerin Lena Leptien, die sich eine höhere Effektivität im Angriff von ihrer Mannschaft gewünscht hätte.

Stattdessen taten sich die Gastgeberinnen schwer mit den selbsternannten „Elbdiven“, die von Anfang an eine große Portion Aggressivität an den Tag legten. „Lauenburg hat uns das Leben mit einer aggressiven 5:1-Deckung extrem schwer gemacht. Wir haben viele Fehler fabriziert“, räumte Leptien ein. Der Favorit quälte sich vor dem Pausenpfiff zu jedem Tor.

Nach 30 Minuten standen gerade einmal acht Treffer für Kropp auf der Anzeigetafel in der Geestlandhalle. Da die Gäste sieben Mal erfolgreich waren, blieb die torarme Begegnung zumindest spannend.

Für Levke Rohwer war die Partie zu dem Zeitpunkt bereits beendet. Die Flügelflitzerin flog nach einem Gerangel mit ihrer Gegenspielerin vom Feld – ihr erster roter Karton in der Oberliga. Für Rohwers Mannschaft diente der Platzverweis augenscheinlich als Weckruf. Nach Wiederanpfiff wirbelten die Kropperinnen den Gegner durcheinander. Bis auf 17:9 schraubte die HSG ihre Führung. Endlich klappte der Tempogegenstoß. Vorne bediente Regisseurin Sarah Jörgensen mustergültig Svenja Pahl am Kreis. Hinzu kam, dass Keeperin Svenja Maelzer einen Sahnetag erwischt hatte. Ihre Fangquote lag bei weit über 50 Prozent. Leptien: „In der Phase haben wir uns geduldig Chancen herausgespielt. Das war ein richtig guter Lauf.“ Dass ihre Mannschaft danach wieder den Fuß vom Gaspedal nahm, störte die Trainerin weniger: „Wir haben den Vorsprung souverän über die Zeit verwaltet.“

Allein mit der Chancenverwertung haderte Leptien. Exemplarisch nannte sie die Ausbeute vom Siebenmeterpunkt. Vier Strafwürfe versemmelte die HSG. Gegen Lauenburg hat es trotzdem zum Sieg gereicht. Ein anderer Gegner nutzt die mangelnde Treffsicherheit womöglich besser aus. Daran müssen Leptien und Schlegel gemeinsam mit ihrem Team arbeiten.


HSG Kropp/Tetenhusen: Maelzer (1.-60.), Cornehl – Pahl (4), Jörgensen (1/1), Paul (1), Rohwer (1), Seidel (6/2), Ohm (1), Krück (3), Kösling (1), L. Jöns (1), Lübker (1).


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erstellt am 20.Jan.2014 | 06:30 Uhr

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