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Immelmannlauf: Gewitter bremste den 5-km-Lauf aus

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erstellt am 21.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kropp | Regen und Sonne oder Frust und Freude liegen oft dicht beieinander. Wie zutreffend diese Weisheit sein kann, erlebten die Teilnehmer des 15. Kropper Immelmannlaufs im wahrsten Sinne des Wortes. Während Blitz, Donner und Sturzregen die Veranstalter dazu zwangen, den 5-km-Lauf abzusagen, erlebten die rund 200 Starter des 10-km-Hauptrennens nur 45 Minuten später nahezu ideale Laufbedingungen in der Abendsonne. Über 100 gemeldete Athleten des kurzen Laufs verließen das Sportgelände der Kai-Uwe-von-Hassel-Kaserne ohne einen gelaufenen Kilometer. Im Hauptlauf hingegen purzelten auf dem flachen Rundkurs durch die Feldmark der Streckenrekord und die eine oder andere persönliche Bestzeit. Der Segeberger Claudius Michalak und die Büdelsdorferin Stefanie Zietan setzten sich mit starken Zeiten gegen den Rest der Konkurrenz durch.

In 32:27 Minuten stellte Michalak in Kropp einen neuen Streckenrekord. Von seinem starken Ergebnis zeigte sich der 26-jährige, der bei der Marineunteroffizierschule Plön tätig ist, selbst etwas überrascht, zumal ihn einige Tage vor dem Rennen noch Achillessehnenbeschwerden geplagt hatten. "Ich bin einfach mit vollem Risiko mit hohem Tempo und hatte dann das Glück, dass ich meinen Rhythmus schnell fand und die Beine mitgemacht haben", beschrieb Michalak sein Rennerlebnis auf dem Rundkurs zwischen Kropp und Klein Bennebek. Vorjahressieger Philipp Müller von der SG Athletico Büdelsdorf ging das rasante Anfangstempo des Siegers nicht mit und ließ auf dem ersten Kilometer den Kontakt abreißen. In 34:37 Minuten wurde der 32-jährige Langstreckler Zweiter vor dem Lütjenburger Tobias Bünjer (35:21 Min.).

Bei den Frauen gewann wie im Vorjahr Stefanie Zietan. Die Langstrecklerin von der SG Athletico Büdelsdorf setzte sich in 40:38 Minuten vor Vereinskameradin Silke Nordmann (42:21 Min.) und Birte Nehlsen (Hamburger SV/ 42:39 Min.) durch.

Schnelle Zeiten auf schneller Strecke hatten sich auch die für den 5-km-Lauf gemeldeten Athleten erhofft. Doch erstmals in der Geschichte des Immelmann-Laufs musste ein Wettkampf abgesagt werden. Nach die Kinder beim 1,6 km langen Schnupperlauf beim einsetzenden Regen das Ziel noch ungefährdet erreicht hatten, verdunkelte sich der Himmel über der Geest dramatisch. Blitz, Donner und heftige Regengüsse bestimmten das Bild am Start. Als nach einer Startverschiebung immer noch keine schnelle Besserung in Sicht war, entschieden die Organisatoren vom TSV Kropp und vom Aufklärungsgeschwader 51 "Immelmann" schweren Herzens , den Lauf komplett abzusagen. "Das tut uns für die Läufer natürlich unheimlich leid, aber die Sicherheit hat absoluten Vorrang. Wir wollen keine Sportler in Gefahr bringen", erklärte Organisator Ingo Schildger die Entscheidung, die von den Sportlern mit Verständnis akzeptiert wurde. Das Bild am Himmel veränderte sich jedoch sehr rasch. Das Gewitter hatte sich zum Start des 10-km-Rennens wieder verzogen und für eine Abkühlung gesorgt, die den Athleten des Hauptrennens nahezu ideale Laufbedingungen bescherte.

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