Handball-Oberliga : Herzschlagfinale mit Happy End für Schleswig IF

Gefeierte Torschützin: Svea Bandemer (SIF) erzielte per Heber den 27:27-Endstand.
Gefeierte Torschützin: Svea Bandemer (SIF) erzielte per Heber den 27:27-Endstand.

Die Mannschaft von Trainer Andre Wajerski bejubelt ein 27:27 gegen HL Buchholz 08/Rosengarten II.

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31. Oktober 2021, 19:19 Uhr

Als Youngster Svea Bandemer wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff per Heber von Rechtsaußen den 27:27-Endstand sicherstellte, kannte der Jubel der Handballfrauen von Schleswig IF keine Grenzen. Der Punkt gegen die Bundesliga-Reserve der HL Buchholz08/Rosengarten war der verdiente Lohn für eine tolle Mannschaftsleistung der Schleswigerinnen, die weiterhin eine gute Rolle in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein spielen.

Geschlossen starke Teamleistung

„Das war heute echt cool“, atmete Trainer Andre Wajerski nach den nervenaufreibenden und wechselhaften 60 Minuten tief durch. „Das Team hat sich super verkauft, ist sehr geschlossen aufgetreten und hat sich den einen Zähler redlich verdient.“

Den Auftritt seiner Spielerinnen im ersten Durchgang (18:16) bezeichnete er gar als den besten im bisherigen Saisonverlauf. Immer in Führung liegend, diktierte SIF das Geschehen gegen den Tabellenzweiten, der drei Akteure aus dem Bundesligakader aufgeboten hatte. In der Fokus spielte sich Torhüterin Johanna Tüx, die ihren Kasten sprichwörtlich vernagelte und die Gäste das ein oder andere Mal zur Verzweiflung brachte. Auch Lisa Thede bot nicht nur wegen ihrer sieben Tore einen starke Vorstellung.

Kein Gegentor in den letzten zehn Minuten

Dennoch schien dem Heimteam die Partie noch aus den Händen zu gleiten. Die Handballuchse gingen beim 20:21 (39.) erstmals in Führung. Und als sie anschließend einen 23:24-Rückstand in eine 27:24-Führung (50.) umgebogen hatten, lag das Momentum klar auf ihrer Seite. Doch dann trumpfte die Schleswiger Defensive groß auf – kein Gegentor in den finalen zehn Minuten. Die Abwehr stand, Tüx hielt und Svea Husfeld und Svea Bandemer (2) netzten ein. So endete die dramatische Partie schiedlich friedlich mit einer gerechten Punkteteilung.

Die Richtung stimmt

Damit sind die Schleistädterinnen der Aufstiegsrunde wieder einen Schritt näher gekommen. Dementsprechend positiv fiel das Fazit von Trainer Andre Wajerski aus: „Im Vergleich zu den bisherigen Spielen haben meine Spielerinnen wieder eine Schippe draufgelegt. Die Richtung stimmt.“ Dieser Eindruck soll nun beim Gastspiel am kommenden Sonnabend beim AMTV Hamburg bestätigt werden.

SIF: Tüx, Christiansen – Thede (7), Puttins, Discher, Behnke (1), Husfeld (1), Jöns, L. Clausen (5/1), M. Clausen (6/2), Lübker, Lange (2), Lassen (2), Bandemer (3)
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