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Handball : HC Treia/Jübek gelingt Sieg beim Mitaufsteiger

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die HSG Kropp-Tetenhusen II setzt sich in der Oberliga der Frauen gegen die SG WIFT mit 24:21 durch. Schleswig IF verliert hoch bei der SG Oeversee.

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2014 | 08:01 Uhr

In der SH-Liga der Frauen setzte sich die HSG Kropp-Tetenhusen II gegen das Schlusslicht SG Wift mit 24:21 (14:10) durch. Mit einer Energieleistung gelang dem HC Treia/Jübek ein überraschender 21:20 (11:10)-Sieg beim Mitaufsteiger HSG Hohn/Elsdorf. Schleswig IF unterlag deutlich bei der SG Oeversee/Ja/We.


Kropp-Tetenhusen II – SG Wift 24:21 (14:10)
Die HSG Kropp-Tetenhusen II hat zu alter Stärke zurückgefunden. „Der Schlüssel zum Erfolg war unsere aggressive Abwehr“, meinte Trainer Gunnar Schlott. Für die HSG gab es zwar sieben Zeitstrafen, doch das störte den Trainer weniger, denn auch in Unterzahl waren seiner Spielerinnen noch erfolgreich. Erheblich reduziert wurden die technischen Fehler, auch im Abschluss zeigte sich die HSG verbessert. „Zudem hatten wir in beiden Hälften in der Schlussphase die größeren Reserven“, sagte Schlott. Sein Team setzte sich nach dem 7:6 (20.) über 11:8 (25.) auf 14:10 zur Pause ab. Die Gäste kämpften sich im zweiten Spielabschnitt auf 20:19 (50.) heran. Aber ein 3:0-Lauf brachte die HSG wieder auf die Siegerstraße. „Meine Mannschaft hat Charakter bewiesen und sich als Einheit präsentiert“, freute sich der HSG-Coach über die Leistung seiner Mannschaft.

HSG Kropp-Tetenhusen II: Schlichting – Jöns (7), Niese (5), Nina Petersen (4), Lenz (4), Brügmann (2), Nora Petersen, Sieck-Pahl (1), Hermann, Kemle, Naeve, Goetzin.


HSG Hohn/Elsdorf – Treia/Jübek 20:21 (10:11)
„Treia/Jübek hatte die bessere Einstellung und war heißer auf den Sieg als meine Mädels“, sprach Hohn/Elsdorfs Trainerin Sünje Schütt von einem verdienten Gäste-Sieg. „Wir haben in der Deckung nicht zugepackt und vorne reihenweise Großchancen ausgelassen“, ärgerte sich Schütt über die aus ihrer Sicht „unnötige Niederlage“. Die zeichnete sich bereits vor dem Spiel ab. Schütt: „Treia/Jübek merkte man beim Aufwärmen schon an, dass die Mannschaft unbedingt gewinnen wollte.“

Von Beginn an lag der HC Treia/Jübek in Führung. „Wenn wir die Chance zum Ausgleich hatten, machten wir die Dinger einfach nicht rein“, ärgerte sich Schütt, deren Team zur Pause mit 10:11 hinten lag. Trotz einer lauten Kabinenansprache änderte sich im zweiten Durchgang wenig. Die Mannschaft von Trainer Marco Heßel ließ sich nicht beirren und fuhr ihren dritten Saisonsieg ein.

SG Oeversee/Ja/We – Schleswig IF 29:18 (12:10)
Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Schleswig IF hatte bei der SG Oeversee/Jarplund-Weding keine Chance und verlor mit 18:29 (10:12). Die Partie war nach einer Viertelstunde beim 5:5 noch völlig offen und auch beim 12:10-Pausenstand waren beide Team noch auf Augenhöhe. Auch nach dem Wechsel blieb es zunächst ein Kampfspiel und die Gastgeberinnen hatten Glück, dass Torhüterin Sina Thomsen eine tolle Leistung zeigte. So verhinderte sie mehrfach den Ausgleich der Schleistädterinnen. SIF kam nicht näher als auf 15:14 (38.) heran. Danach brachen die Gäste ein. Ein 8:1-Lauf binnen zehn Minuten brachte die SG entscheidend auf 23:15 in Führung.

Schleswig IF: Kasischke (5), Behncke (5), M. Lübker (3), N. Lübker (2), Putins (2), Thede (1).

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