DHK Flensburg II ist weiter auf Verfolgungsjagd

Gewühl: Benjamin Arendt (Nordstrand, li.) und Björn Enewaldsen (HSG Nord-NF) verfolgen den Zweikampf im Hintergrund. Foto: voss
Gewühl: Benjamin Arendt (Nordstrand, li.) und Björn Enewaldsen (HSG Nord-NF) verfolgen den Zweikampf im Hintergrund. Foto: voss

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19. Januar 2011, 11:31 Uhr

Flensburg | Spitzenreiter HSG Nord-NF ist in der Handball-Landesliga Nord der Männer einfach nicht zu stoppen. Vor eigenem Publikum musste der TSV Nordstrand dem Tabellenführer mit 23:19 den Vortritt lassen. Auf Verfolgungsjagd sind der Bredstedter TSV und DHK Flensburg II, die ebenfalls erfolgreich waren. DHK gewann gegen die HSG Tarp-Wanderup II 30:25, Bredstedt ließ der SG Husum-Schobüll beim 33:16 keine Chance.

HSG Tarp-Wanderup II - HSG Weddingstedt/H./D. 28:16 (16:9). Es sah zwar in den ersten 20 Minuten nicht danach aus, doch es wurde eine völlig einseitige Partie. "Ab der 20. Minute stand unsere Abwehr super", meinte HSG-Betreuer Ingo Breuel. Das war der Grundstein zum Erfolg. Von 6:6 (20.) setzte sich Tarp schon bis zur Pause bis auf 16:9 ab. "Wir haben die Ballverluste der Gäste konsequent bestraft", so Breuel. Nach dem Wechsel legte Tarp nach und baute die Führung über 22:12 (45.) zum 28:16-Endstand aus.

TaWa II: Schmidt (5), Jürgensen (4), Thoroe (4), Worm (4), Weick (3/2), Löhmer (2), Goldbeck (2), Hellmer, Damaschke, Peters, Boelk (je 1). - Weddingstedt: Boecke (3/3), Krüger, Roeder, Hauenstein, Klein, K. Habermann, Meinke (je 2), Dittmer (1).

DHK Flensburg II - HSG Tarp-Wanderup II 30:25 (14:12). Es war die erwartet enge Partie. DHK legte zwar ein 2:0 vor, doch "es gelang uns einfach nicht, den Vorsprung in der ersten 30 Minuten auszubauen", meinte DHK-Betreuer Richard Leemhuis. Zwischenzeitig glich der Gast zum 6:6 aus. Die DHK legte erneut vor, kam aber nicht weg. Im zweiten Abschnitt blieb es lange Zeit eng. Erst nach dem 22:20 löste sich DHK. Gestützt auf einen glänzend aufgelegten Torben Helmer im Gehäuse setzte sich DHK auf 29:24 ab. Das war die Entscheidung.

DHK Flensburg II: Ralf (9/1), Johannsen (6/1), Möller (4), Nehls (4), Bahlo (3), Detert (2), Wurr (2). - TaWa II: Worm (5/1), Peters (5/1), Jürgens (3), Helmer (3), Löhmer (2/2), Goldbeck (2), Gutzeit (2), Thoroe, Damaschke und Gräber (je 1).

TSV Nordstrand - HSG Nord-NF 19:23 (9:13). "Wir haben alles gegeben, haben gut gespielt und toll gekämpft", lobte Nordstrand Trainer Paysen sein Team. Er gestand aber auch ein, dass die Gäste einfach eine Nummer zu groß waren. Nord-NF startete mit einem 3:0, ließ dann aber ein wenig nach. Beim 3:4 (15.) waren die Gastgeber wieder dran. Die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit gehörten aber wieder der HSG. Auf 13:9 zog der Gast weg. Nach dem Wechsel hieß es sogar 16:11 (41.). Noch einmal kämpfte sich Nordstrand auf 17:19 (54.) heran. Als dann wieder Chancen ausgelassen wurden, machte Nord-NF den Sack endgültig zu.

TSV Nordstrand: Gutbier (5). Scheel (3), Wagner (3), Ketelsen (2), Hansen (2), Detlefsen, Nielsen, Jöhns, Tetens (je 1). - HSG Nord-NF: Tuschke (8), Thielebein (5), Wiehler (3), Petersen (3), Richter, Rehmke, Enewaldsen und Karl (je 1).

HC Treia/Jübeck - TSV Glücksburg 31:24 (14:11). Beim HC Treia feierte Johann von Bülow sein Comeback und führte sich gleich mit einem Treffer ein. Ansonsten erlebten die Gastgeber einen entspannten Nachmittag. Die Gäste starteten zwar mit 3:1 und waren auch beim 6:6 noch im Spiel. Dann aber schlug der HC zurück. Über 10:8 zogen die Gastgeber zur Pause 14:11 davon. Im zweiten Durchgang ließ der HC nichts mehr anbrennen. Mit dem schnelle 16:11 zog man den Gästen den Zahn. Über 20:12 setzte sich der HC auf 24:16 ab, ehe er ein wenig locker ließ. Nach dem 25:21 zog Treia aber noch mal an. Spätestens beim 29:22 war alles klar.

Treia/Jübek: Möller (7), Ilgner (5), Rehmke (4), Ilper (3), Brandenburg (2), Schütt, Hessel. Gregers, von Bülow (je 1). - Glücksburg: Frewert (7), Behnke (4), Percher (3), Schlappkohl (3), Kildentoft (2), Höft (2), Rottschäfer, Petermann, Lersch (je 1).

HSG Weddingstedt/H./D. - HKUF Harrislee 22:29 (12:15). Lange Zeit war die Partie völlig offen. Harrislee setzte sich nach dem 6:6 ab, legte ein 11:8 und 15:12 zur Pause vor. Doch der Gastgeber ließ sich nichts schocken, glich zum 20:20 (50.) aus. Dann schlug die große Stunde des Harrisleer Torwarts Björn Vogeler. "Er hat reihenweise unsere Würfe gemeistert", meinte HSG-Trainer Michael Gerstenberg. Erneut löste sich HKUF. Nach dem 25:20 war der Widerstand gebrochen. Harrislee baute die Führung noch auf 29:22 aus.

HSG Weddingstedt/H./D.: Röder (7), M. Haunstein (4), Kröger (2), Wiezorrek (2), Meinke (2), J. Haunstein (2), Klein, B. Habermann, Boecke (je 1). - HKUF Harrislee: Martsch (8), Längricht (7), Vogeler (6), Klug (4), Fischer und Koch (je 2).

Bredstedter TSV - SG Husum-Schobüll 33:16 (15:8). Die Gäste waren ohne Chance. "Unsere Deckung stand sicher, wir haben mit viel Tempo nach vorne gespielt", so Bredstedts Coach Ralf Kotzan, der besonders seine Torhüter lobte. Alexander Görtzen und Florian Schröter zeigten eine überragende Leistung. Über 6:2 setzte sich Bredstedt schon bis zur Pause auf 15:8 ab. Im zweiten Spielabschnitt drückte der Bredstedter TSV weiter auf das Tempo und ließ nichts mehr anbrennen.

Bredstedt: Kahl (9), Klappstein (6), Matthias Görtzen (4), Görrissen (2), Grünberg (2), Laas (2), Schlichting, (1), Marc Görtzen, Briehs, Kwoka (je 1). - Husum-Schobüll: Zander (4), Andresen (3), Petersen (3), Jöns (2), T. Schadwill (2), D. Schadwill und Christiansen (je 1).

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