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Segeln : Beste Bilanz zum Bergfest

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Flensburger Segelclub mischt als Gesamtvierter der Segel-Bundesliga im Konzert der großen Vereine mit / Am Wochenende 4. Event in Kiel

Starnberger See, das Revier vor Travemünde und der Wannsee in Berlin – die Segel-Bundesliga hat nach den ersten drei Events Halbzeit und feiert ein Bergfest mit spannenden Wettfahrten und gelungenen Veranstaltungen. Altmeister Jochen Schümann gewann für seinen Yachtclub Berlin-Grünau (YCBG) die dritte von sechs Regatten und verhinderte den Hattrick des Norddeutschen Regatta Vereins (NRV) aus Hamburg. Ganz vorne im Konzert der großen Vereine segelt auch der Flensburger Segelclub (FSC) als Vierter der Gesamtwertung mit.

„Das ist ein sehr gutes Zwischenfazit“, sagt Morten Massmann. „Der FSC hat Teams, die vorne mitmischen können. Wir gehören zu den ersten acht“, so der Team-Manager und Bundesliga-Beauftragte im Flensburger Traditionsclub. Auf dem Wannsee hatte die Crew mit Michael Ilgenstein, Finn Mrugalla, Jacob Meesenburg und Jan Baumann nach anfänglichen Problemen einen furiosen Endspurt hingelegt und war noch auf Platz acht eingelaufen. „Das haben die Jungs toll gemacht und sich mit viel Kämpferherz aus der schwierigen Situation herausmanövriert“, kommentierte Massmann das Abschneiden, mit dem der FSC Gesamtrang vier verteidigte. Es war die gleiche Platzierung wie beim Bundesligastart auf dem Starnberger See, wo Steuermann Michael Ilgenstein, Bernhard Outzen, Finn Mrugalla und Jörg Rothert die erste Topplatzierung für den nördlichsten Bundesliga-Club ersegelten. Die wurde beim zweiten Event vor Travemünde vom FSC-Team Sven Koch, Morten Massmann, Hans Henning Höft und Alexander Erichsen mit Platz zwei noch getoppt. Es lag sogar der Gesamtsieg in unmittelbarer Reichweite, wenn nicht das unglückliche Manöver („Sonnenschuss“) im vorletzten Rennen das Team aus der Siegesspur geworfen hätte. „Das hatte uns mit Sicherheit den Gesamtsieg gekostet“, räumte Massmann ein.

Der Teamchef selbst wird auch beim vierten Event von Freitag bis Sonntag (5.-7.9.) auf der Kieler Innenförde mit an Bord sein. Massmann macht die Taktik, Jörg Rothert steuert, Finn Mrugalla ist für den Genakker-Trimm zuständig, und Cedric Menzel bedient das Vorschiff. Für Quereinsteiger Menzel, der im Verein nicht die klassische Schule durchlaufen hat, ist es die Premiere in der Bundesliga. „Cedrik ist von Anfang an dabei. Wir glauben an ihn und wollen ihm die Chance geben, sich zu beweisen“, sagt Massmann vertrauensvoll. „Er wird da vorne einen guten Job machen.“

Premiere als Steuermann auf einem der J/70-Boote feiert auch Jörg Rothert. „Als Taktiker hat man natürlich mehr Entscheidungen zu treffen“, sagt der FSC-Jugendtrainer, „aber Verantwortung tragen alle an Bord.“

Die Prognosen für die Segeltage auf der Kieler Innenförde deuten eher auf leichte Winde statt auf Sturm hin. „Die Bedingungen sind uns aber relativ egal. Wir sind bei allen Verhältnissen gut aufgestellt“, sagt Rothert. Für ihn und seine Mitsegler kann das Wochenende mit dem vierten Bundesliga-Event kommen. Die Massmann-Hoffnung dafür lautet: „Einen Platz unter den Top ten. Am schönsten wäre es, wenn wir den vierten Gesamtrang halten könnten.“

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erstellt am 04.Sep.2014 | 10:45 Uhr

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