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Handball : Bei Oliver Zube sind „aller guten Dinge vier“

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Landesliga-Trainer und Männermannschaft des HC Treia/Jübek wollen in der kommenden Saison wieder um den Aufstieg in die SH-Liga spielen. Diesmal ist der Zug im Rennen um Platz zwei wohl abgefahren.

Bei Oliver Zube sind „aller guten Dinge vier.“ In der kommenden Saison geht der Handball-Trainer des HC Treia/Jübek in seine vierte Spielzeit. Drei Mal hat der HC-Coach mit der Männermannschaft an der SH-Liga-Tür angeklopft, reingelassen wurden Team und Trainer nicht. Auch in dieser Saison ist der Zug in Richtung Vizemeisterschaft und Aufstieg wohl abgefahren. Nach der jüngsten 30:31 (17:12)-Niederlage seiner Mannschaft beim TSV Glücksburg hat Oliver Zube das Ziel abgehakt. „Daran verschwende ich keinen Gedanken mehr “, sagt er. „Nord-NF hat noch drei Spiele. Zwei Siege, und die sind durch.“

Der HC lag in Glücksburg zur Pause mit fünf Toren vorn. „Wir hätten den Vorsprung ein paar Minuten länger halten müssen, dann hätte es vielleicht gereicht,“ beschreibt der Coach die Situation. Am Ende legten die Gastgeber eine furiose Aufholjagd hin und führten mit 30:27. Auch wenn der HC die letzten Kräfte noch mobilisierte, mehr als der Anschluss war nicht drin. „In der zweiten Hälfte reichte die Kraft nicht mehr, um unseren Matchplan umzusetzen. Aber diese Niederlage war nicht ausschlaggebend. Wir haben in der Rückrunde einfach auswärts zu viele Punkte gelassen“, analysiert der Trainer. Auch wenn der Vereinsvorsitzende Maik Frie meint, dass „alle Spiel erst gespielt werden müssen“, ist das Restprogramm der HSG Nord NF im Kampf um Platz zwei mehr als machbar. Zu Hause gegen Mildstedt (8. Platz) und Oeversee/Jarplund-Weding (Schlusslicht) und im letzten Saisonspiel bei der HSG SZOWW (6.) – das sind sozusagen „Selbstgänger“. Zube legt indes sein Augenmerk auf die letzte Partie gegen den designierten Meister HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve (So., 17. April, 15 Uhr). Die Hoffnungen auf ein Meisterschafts-Finale im letzten Spiel war zwar schon vor längerer Zeit zerplatzt, aber ein „tolles Saisonfinale in einem würdigen Rahmen“ wäre schon ein vernünftiger Abschluss. „Vielleicht werden wir ja die Mannschaft sein, die den Meister zweimal geschlagen hat“, sagt Zube. „Das ist durchaus auch ein Ziel“, pflichtet Maik Frie bei. Der Vorsitzende ist auch mit der Zube-These „aller guten Dinge sind vier“ auf einer Wellenlänge. „Dann kommt der Aufstieg eben ein Jahr später.“

HC Treia/Jübek: Kruse (6), Mordhorst (6), Gümmer (5), Jacobsen (5), Schütt (3), Schmidt (3/3) und Rucha (2).

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erstellt am 09.Mär.2016 | 08:04 Uhr

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