zur Navigation springen

Handball, DHB-Pokal : SG-Abwehr zermürbt Magdeburg

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

SG Flensburg-Handewitt hofft nach dem 26:16-Pokalsieg gegen den SC Magdeburg bei der Auslosung erneut auf ein Heimspiel. „Vielleicht bekommen wir da die Chance, die Halle voll zu machen“, sagt Geschäftsführer Dierk Schmäschke

Vier Minuten vor dem Abpfiff schritt Trainer Ljubomir Vranjes die Reihe seiner Spieler auf der Ersatzbank entlang und klatschte jeden ab. 24:16 führte seine SG Flensburg-Handewitt zu diesem Zeitpunkt im DHB-Pokal gegen den Bundesliga-Konkurrenten SC Magdeburg. Mission erfüllt. Am Ende stand ein 26:16 (12:8) für den Pokalfinalisten der letzten Saison, der nun am Sonntag bei der Auslosung des Achtelfinals durch Diskusweltmeister Robert Harting auf ein erneutes Heimspiel hofft. „Vielleicht bekommen wir da die Chance, die Halle voll zu machen“, sagte Geschäftsführer Dierk Schmäschke, nachdem lediglich 2751 Zuschauer zum Schlagerspiel der 2. Runde gekommen waren. „Das war für mich etwas enttäuschend“, so Schmäschke.

Wesentlich besser war die Stimmung beim Trainer. „Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung und der Konzentration – besonders in der Abwehr. Und auch unser Torhüter hat uns heute wieder geholfen“, lobte Ljubomir Vranjes. Vier Tage nach dem Blackout in der zweiten Hälfte des Champions-League-Spiels bei Naturhouse La Rioja war die SG diesmal über 60 Minuten präsent und zwang den personell dezimierten Gegner mit einer aggressiven Defensive und einem überragenden Mattias Andersson dahinter (21 Paraden) immer wieder zu Abschlüssen aus schlechten Wurfpositionen. So blieben die Gäste in der ersten Hälfte zwischen der 15. und 26. Minute, in denen die SG von 7:5 auf 11:5 davonzog, ohne Torerfolg. Und auch in den letzten 14 Minuten nach dem 20:16 musste Andersson kein einziges Mal hinter sich greifen. „Das ist doch nicht schlecht“, meinte Vranjes mit einem Grinsen.

Die Leistungskurve der SG zeigt also wieder deutlich nach oben. Erleichterung herrschte bei Vranjes vor allem darüber, dass Thomas Mogensen nach nur zehntägiger Pause wegen eines Muskelfaserrisses sein Comeback gefeiert hatte.

Das alles macht Hoffnungen für das schwere Bundesliga-Auswärtsspiel am Sonnabend beim starken Wiederaufsteiger Bergischer HC. „Dort erwartet uns ein Spiel mit einem Gegner von ganz anderem Kaliber als heute“, orakelte Schmäschke.

zur Startseite

von
erstellt am 25.Okt.2013 | 07:06 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen