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Segeln : Segeln, schimpfen, schöpfen

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Deutsche Jüngstenmeisterschaft im Opti mit komplettem Regattaprogramm und vier strammen Wettfahrten

Was für ein Getümmel auf der Flensburger Förde vor den Ochseninseln. 220 Optimisten düsten kreuz und quer und rund um das Startschiff „Alpha Tauri“ herum. Lautes Segelflattern bei jeder Wende. Da tanzten der „Sonnengott“, die „Wilde Erna“ oder die „Pusteblume“ über das kräuselnde Wasser. Endlich – am dritten Tag der Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft (IDJüM) im Opti gab es bei strammem Südwest um drei bis vier Beaufort Segeln satt. Und dann wird aus dem Getümmel urplötzlich eine straffe Linie. 75 Optimisten, wie an der Perlenschnur aufgezogen, warten auf den Startschuss. In drei Gruppen ist das Feld eingeteilt, damit es von der Wettfahrtleitung überhaupt zu bewerkstelligen ist. Auf der Bahn machen es die elf- bis 15-Jährigen wie die alten Hasen. Segeln, schimpfen, schöpfen – in der linken Hand die Pinne, rechts wird mit der Pütz die „kantige Segelkiste“ vom Wasserballast befreit. Und wie bei den Alten, gibt es Segler, die es besser können als andere. Alexander Ilsley aus Monaco scheint einer zu sein. Der 15-Jährige signalisiert mit erhobenem Daumen, dass er sich auf der Förde wohl fühlt. „Es läuft gut hier“, sagt Ilsley, der nach dem langem Tag auf dem Wasser in der Spitzengruppe segelt. Oben mit dabei sind Jacob Ahlers (Hamburg) und Lukas Schlüter (Potsdam).

Heute um 11 Uhr ist erneuter Start, dann gilt es wieder für „Wilde Welle“, die „Sturmböe“ oder die „Wasserhexe“, auf Kurs zu bleiben.

 

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erstellt am 14.Aug.2014 | 07:48 Uhr

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